Tavi Costa von Azuria warnt: Die KI-Entwicklungsphase treibt Inflation an – mitten in einer historischen Krise bei der Mining-Versorgung

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Laut Azuria-Capital-CEO Tavi Costa in einem aktuellen Interview mit Kitco News führt der globale Ausbau der Infrastruktur zur Unterstützung von Künstlicher Intelligenz zu einem unmittelbaren Inflationsschock – im Gegensatz zum Marktkonsens, dass KI eine deflationäre Ära einläuten werde. Der physische Bedarf an Rechenzentren, Upgrades des Stromnetzes und Mining-Kapazitäten trifft auf einen Mining-Sektor, der mit historischen Angebotsdefiziten arbeitet, insbesondere bei Zink, wo die Primärversorgung weiterhin auf dem Niveau von 2012 stagniert.

Costa widersprach den Markterwartungen für Zinserhöhungen der Federal Reserve und argumentierte, dass der US-Treasury-Markt mit zunehmenden Belastungen für den Schuldendienst konfrontiert sei, die die Politik letztlich zu Senkungen zwingen würden – statt zu Straffungen. In der Zwischenzeit beschleunigt sich die Abkehr vieler Zentralbanken von Treasuries hin zu Goldreserven: Die neuesten Daten der Europäischen Zentralbank zeigen, dass Gold inzwischen 27% der globalen offiziellen Reserven ausmacht und damit US-Treasuries mit 22% überholt. Costa erwartet, dass diese Umschichtung sich weiter verstärken wird, da Staaten im Umfeld von Inflationssorgen vermehrt auf Sachwerte setzen.

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