Große Daten am Donnerstag dieser Woche: Kann Bitcoin die 67.000 US-Dollar verteidigen, hängt von den Signalen der US-Notenbank ab

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Gate News Meldung: Diese Woche werden die USA voraussichtlich in dichter Folge vier wichtige makroökonomische Daten veröffentlichen, darunter die FOMC-Sitzungsprotokolle, PCE-Inflation, die GDP-Endfassung und die CPI-Daten. Diese Signale werden direkt beeinflussen, ob Bitcoin die Marke von 67k US-Dollar verteidigen kann, und damit die Richtung für den Markt im April bestimmen.

Derzeit konsolidiert Bitcoin um die 69k US-Dollar-Marke, der Rückgang im laufenden Jahr liegt bei etwa 23%, und die Stimmung im Markt befindet sich weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Gleichzeitig ist die Korrelation von Bitcoin mit dem S&P 500 auf 0,94 gestiegen, was darauf hindeutet, dass es inzwischen zu einer typischen High-Beta-Makroanlage geworden ist, die extrem empfindlich auf Zins-Erwartungen und Veränderungen der Inflation reagiert.

Die am Mittwoch veröffentlichten FOMC-Sitzungsprotokolle werden zunächst die Markterwartungen festlegen. Wenn ein hawkisches Signal gesendet wird, etwa indem die Inflationshartnäckigkeit betont oder der Pfad der Zinssenkungen verschoben wird, könnten der US-Dollar und die realen Renditen anziehen, was die Performance von Risikoanlagen dämpft; umgekehrt, falls eine Verlangsamung der Wirtschaft anerkannt wird oder Schocks als zeitlich begrenzt eingestuft werden, könnte Bitcoin kurzfristig wieder anziehen und die Marke oberhalb von 70k US-Dollar testen.

Das wichtigste PCE-Datum am Donnerstag ist besonders entscheidend. Der Markt rechnet mit einem Jahresvergleich von etwa 3,0%. Wenn die Daten über 3,1% liegen, würde das die Einschätzung „hohe Zinsen länger“ weiter festigen; wenn sie unter den Erwartungen ausfallen, könnte dies den Druck einer Straffung verringern und Bitcoin Aufwärtsimpulse geben. Falls die GDP-Endfassung am selben Tag weiter schwach bleibt oder die Erwartung auf Lockerungen erhöht, würde das kryptischen Assets zusätzlichen Rückenwind geben.

Die CPI-Daten am Freitag gelten als die wichtigste Variable dieser Woche. Der Markt erwartet einen Jahresvergleich von 3,3%, vor allem getrieben durch Energiepreise. Entscheidend ist das Verhalten des Kern-CPI: Wenn er bei unter 0,3% bleibt, könnte der Markt den Energie-Schock womöglich ignorieren; steigt er jedoch auf 0,4% oder höher, werden die Zinssenkungserwartungen weiter nach hinten verschoben, was Bitcoin möglicherweise zurück in den Bereich von 65k US-Dollar unter Druck setzen könnte.

Darüber hinaus bieten institutionelle Mittel weiterhin eine gewisse Unterstützung. Im März haben Spot-ETFs etwa 50k Bitcoin aufgenommen, doch Abverkäufe durch Großinvestoren führen dazu, dass die Gesamtnachfrage weiterhin eher schwach bleibt. Das Zusammenspiel aus Long-Short-Wettstreit und makroökonomischen Variablen macht diese Woche zu einem entscheidenden Zeitfenster.

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