Binance kehrt über eine Trading-Vereinbarung mit BlockShoals auf die Philippinen zurück

Binance hat im Juni 2026 den Zugang für Nutzer aus den Philippinen über BlockShoals Technologies wiedererlangt, ein lokal registriertes Vermittlungsunternehmen für Krypto-Assets. Die Vereinbarung ordnet Binances Aktivitäten dem Rahmenwerk der Strategic Sandbox (StratBox) der Securities and Exchange Commission (SEC) zu und beschränkt die Dienstleistung ausschließlich auf den Zugang zum Krypto-Handel. Weder Binance noch BlockShoals sind autorisiert, Transfers in philippinischem Peso abzuwickeln, Verwahrungen vorzunehmen oder andere Tätigkeiten zu erledigen, die eine Lizenz als Virtuelles-Asset-Service-Provider von der Zentralbank des Landes, der Bangko Sentral ng Pilipinas, erfordern.

Die Struktur stellt Binances Versuch dar, die Marktpräsenz nachzubauen, nachdem die SEC 2024 den Zugang zur Plattform wegen Lizenzbedenken eingeschränkt hatte. BlockShoals fungiert als Vermittler, der philippinische Nutzer an die globale Handelsplattform von Binance heranführt, wobei das rechtliche Argument auf der Annahme beruht, dass Handelsaktivitäten in die Zuständigkeit der SEC fallen und nicht in die Aufsicht der Zentralbank. Die Bangko Sentral ng Pilipinas stellte klar, dass die Teilnahme an der Sandbox Unternehmen nicht von der Einhaltung der geltenden Lizenzanforderungen befreit. Für Nutzer bedeutet die Vereinbarung Zugriff auf Krypto-Handelsdienste ohne lokale Fiat-Übertragungswege, was die Ein- und Auszahlungsoptionen, die an philippinische Pesos gekoppelt sind, potenziell einschränken könnte.

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