Laut Bloomberg startete die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) am 27. Mai Live-Transaktionsversuche für Project Agorá, eine blockchainbasierte Initiative, die darauf ausgelegt ist, grenzüberschreitende Zahlungssysteme zu verbessern. Das Projekt wechselt von Simulationen zu Transaktionen mit echtem Gegenwert unter Beteiligung von Zentralbanken und Finanzinstituten.
Zu den teilnehmenden Zentralbanken zählen die Bank of Korea, die Federal Reserve Bank of New York, die Europäische Zentralbank, die Bank of Japan und die Bank of England. Zu den Teilnehmern aus dem Privatsektor gehören JPMorgan, UBS, Visa, Mastercard sowie südkoreanische Geschäftsbanken wie die KB Kookmin Bank, die Shinhan Bank und die Hana Bank. Project Agorá hat das Ziel, ein einheitliches Ledger für die Tokenisierung von Zentralbankreserven und Einlagen von Geschäftsbanken zu schaffen und damit einen atomaren Abgleich zu ermöglichen, bei dem beide Seiten einer Transaktion gleichzeitig abgeschlossen werden, wodurch das Abwicklungsrisiko und operative Ineffizienzen bei internationalen Zahlungen reduziert werden.