BIS-Projekt Agorá testet tokenisiertes Geld für grenzüberschreitende Zahlungen

EthanBrooks
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Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIS) untersucht, wie tokenisiertes Geld Großhandels-Zahlungen im grenzüberschreitenden Verkehr durch ihr Projekt Agorá verändern könnte. Das Projekt umfasst acht Zentralbanken, darunter Emittenten von fünf großen Währungen als Währungsreserven, sowie mehr als 40 Finanzinstitutionen, die vom Institute of International Finance koordiniert werden. Project Agorá testet, ob eine gemeinsame programmierbare Plattform die Ineffizienzen des Korrespondenzbankings beheben kann, bei dem die aktuellen grenzüberschreitenden Zahlungssysteme weiterhin langsam, fragmentiert und von Ketten von Intermediären abhängig sind. Jeder Schritt fügt Zeit, Kosten und operative Reibung hinzu. Abwicklungen können 24 bis 72 Stunden dauern, Liquidität ist oft in verschiedenen Rechtsräumen festgehalten, und die End-to-End-Transparenz ist begrenzt. Die BIS hebt diese Reibungen als strukturelle Bremse für den Welthandel und die Effizienz des Finanzsystems hervor.

Projekt Agorá: Architektur und zentrale Vorteile

Project Agorá sieht tokenisiertes Geld vor, das auf einer gemeinsamen Infrastruktur bewegt wird, auf der Werttransfers direkt zwischen Institutionen erfolgen. Anstatt sequenzieller Nachrichten könnten Transaktionen atomar abwickeln, wobei Zahlung und Lieferung gleichzeitig erfolgen und das Risiko für Gegenparteien deutlich geringer ausfällt. Die BIS-Erkenntnisse konzentrieren sich auf drei zentrale Vorteile. Erstens könnten sich die Abwicklungszeiten von 24 bis 72 Stunden auf Sekunden oder Minuten verkürzen. Zweitens würden die Systeme 24/7 betrieben, wodurch die Abhängigkeit von Bankgeschäftszeiten und Zeitzonen entfällt. Drittens könnten Gelder eingebettete Logik für bedingte Transfers, automatisierte Treasury-Operationen und eine Echtzeit-Optimierung des Kapitals tragen. Die BIS untersucht ein Modell, in dem Geld weniger wie statischer Wert funktioniert und mehr wie immer verfügbare, programmierbare Daten, die sofort transferierbar und regelbasiert sind.

XRPL-Architektur im Einklang mit den Anforderungen der BIS

Das XRP Ledger wurde für schnelle, kostengünstige Abwicklungen und einen effizienten Liquiditätsfluss entwickelt. Transaktionen finalisieren in Sekunden, was die BIS-Forderung nach nahezu sofortiger Abwicklung widerspiegelt und Verzögerungen bei der Abstimmung reduziert, die grenzüberschreitende Transfers beeinträchtigen. Die Kostenstruktur passt zu den Anforderungen von Großhandelszahlungen, bei denen marginale Gebührenreduzierungen im großen Maßstab entscheidend sind. Die niedrigen Transaktionskosten von XRPL machen es geeignet für Szenarien mit hoher Volumenabwicklung, die im tokenisierten Finanzwesen vorgesehen sind. Die integrierten dezentralen Exchange- und Routing-Funktionen des Ledgers ermöglichen die Umwandlung von Assets über Währungen hinweg und spiegeln die BIS-Vorstellung von programmierbarer Liquidität wider, die Kapitalflüsse dynamisch optimiert. XRPL läuft kontinuierlich, entsprechend dem 24/7-Abwicklungsmodell der BIS, und beseitigt die Abhängigkeit von Cut-off-Zeiten oder regionalen Bankgeschäftszeiten. Es ist nativ für das Ausgeben und Übertragen tokenisierter Assets gebaut, einschließlich fiat-gestützter Instrumente, im Einklang mit der Entwicklung hin zu tokenisierten Einlagen und digitalen Repräsentationen von Zentralbankgeld, die über gemeinsame Systeme miteinander interagieren.

BIS-Position zur Auswahl der Blockchain

Die BIS empfiehlt keine bestimmte Blockchain. Stattdessen definiert sie die Anforderungen an ein Finanzsystem der nächsten Generation. Die Übereinstimmung zwischen den Designprinzipien von Project Agorá und der Architektur von XRPL erklärt, warum XRPL häufig in Gesprächen zur Modernisierung institutioneller Zahlungen auftaucht. Wenn tokenisiertes Geld zur Grundlage des globalen Finanzwesens wird, dürften Systeme, die Geschwindigkeit, Liquiditätseffizienz und kontinuierliche Abwicklung kombinieren, maßgeblich dafür sein, wie dieser Übergang abläuft.

FAQ

Was ist BIS Project Agorá?
Project Agorá ist ein öffentlich-privates Experiment, das vom Bank für Internationalen Zahlungsausgleich koordiniert wird und acht Zentralbanken sowie mehr als 40 Finanzinstitutionen umfasst. Es testet, ob eine gemeinsame programmierbare Plattform mit tokenisiertem Geld Ineffizienzen im Korrespondenzbanking für Großhandels-Zahlungen im grenzüberschreitenden Verkehr beheben kann.

Wie lange dauern derzeitige grenzüberschreitende Abwicklungen?
Aktuelle grenzüberschreitende Zahlungsabwicklungen können 24 bis 72 Stunden dauern, weil sie auf Ketten von Intermediären angewiesen sind. Jeder Schritt fügt Zeit, Kosten und operative Reibung hinzu, wobei Liquidität oft in verschiedenen Rechtsräumen festgehalten wird.

Was sind die Kernvorteile, die die BIS für tokenisierte Geldsysteme identifiziert?
Die BIS-Erkenntnisse konzentrieren sich auf drei Vorteile: Abwicklungszeiten, die auf Sekunden oder Minuten schrumpfen, ein 24/7-Betrieb der Systeme, der die Abhängigkeit von Bankgeschäftszeiten entfernt, und programmierbare Liquidität, die es Fonds ermöglicht, eingebettete Logik für bedingte Transfers sowie eine Echtzeit-Optimierung des Kapitals zu tragen.

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