Bitcoin erreicht nach Wiedereröffnung der Straße von Hormus durch den Iran ein 10-Wochen-Hoch

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  • Bitcoin stieg über $78K , nachdem der Iran die Straße von Hormus erneut geöffnet hatte.

  • ETF-Zuflüsse und institutionelles Kaufen unterstützten die Bitcoin-Rallye stark.

  • Der Markt bleibt trotz bullischen Impulses und anhaltender geopolitischer Unsicherheit vorsichtig.

Bitcoin — BTC, ist am Freitag nach neuen geopolitischen Nachrichten, die die globalen Märkte erschütterten, deutlich und schnell gestiegen. Die Kurse durchbrachen eine wichtige Widerstandsmarke und schoben sich über $78,000. Der Schritt folgte auf die Ankündigung des Iran, die Straße von Hormus für den kommerziellen Schiffsverkehr wieder zu öffnen. Das Marktstimmungsbild kippte rasch, als Händler auf die Entspannung der Lage reagierten. Starke institutionelle Zuflüsse unterstützten die Rallye zudem über alle Krypto-Assets hinweg. Die Kombination aus politischer Klarheit und Kapitalzuflüssen befeuerte einen schnellen, nach oben gerichteten Ausbruch.

Im Einklang mit dem Waffenstillstand im Libanon ist die Durchfahrt für alle kommerziellen Schiffe durch die Straße von Hormus für den verbleibenden Zeitraum des Waffenstillstands als vollständig geöffnet erklärt, auf der koordinierten Route, wie bereits von der Ports and Maritime Organisation der Islamischen Republik Iran angekündigt.

— Seyed Abbas Araghchi (@araghchi) 17. April 2026

Geopolitik löst eine Verschiebung hin zu einem „Risk-On“-Markt aus

Bitcoin stieg auf $78,343 und markierte damit den höchsten Stand seit Anfang Februar. Die Rallye folgte Kommentaren des iranischen Außenministers, die den vollständigen Zugang zur Straße von Hormus bestätigten. US-Präsident Donald Trump unterstützte die Entwicklung ebenfalls mit einer öffentlichen Erklärung. Er beschrieb den Fortschritt in den Friedensverhandlungen als nahezu abgeschlossen. Diese Nachricht löste eine breitere „Risk-On“-Reaktion an den globalen Märkten aus.

Ethereum gewann 3,3 %, während XRP um 2,4 % stieg. Brent-Rohöl fiel um rund 10 % und ließ damit Inflationssorgen nach. Auch Aktien reagierten positiv: Der S&P 500 legte in den vergangenen Wochen um Billionen an Wert zu. Händler interpretierten die Entwicklungen als geringeres Risiko in der Lieferkette. Bitcoin verzeichnete einen Tagesgewinn von 4,1 % und eine wöchentliche Erholung von 5 %. Der Ausbruch über $78,000 zog Käufer für kurzfristige Momentum-Bewegungen an.

Die Marktstimmung verbesserte sich schnell nach Wochen voller Unsicherheit. Allerdings zeigt die Derivate-Datenlage weiterhin Vorsicht bei Händlern. Negative Funding Rates deuten darauf hin, dass die Absicherung in den Futures-Märkten aktiv bleibt. ETF-Zuflüsse verliehen der Bewegung zusätzlich Auftrieb. US-Bitcoin-ETFs verzeichneten $664 Millionen an Nettozuflüssen an einem einzigen Tag. Auch Ethereum-ETFs verlängerten eine siebentägige Zuflussserie. Die institutionelle Beteiligung wächst weiterhin in einem konstanten Tempo.

Institutionelle Nachfrage und Marktunsicherheit prallen aufeinander

Große Institutionen spielten bei der jüngsten Preisstärke eine bedeutende Rolle. Der Bitcoin-Trust von BlackRock brachte $284 Millionen an einem einzigen Tag ein. Die gesamten Zuflüsse über acht Tage erreichten $1,34 Milliarden. Strategy Inc. erhöhte die Bestände ebenfalls deutlich und kaufte in letzter Zeit $2,6 Milliarden in Bitcoin. Die Kursentwicklung der Aktie spiegelte dieses Momentum mit starken Tagesgewinnen wider. Weitere große Finanzakteure schlossen sich der Verschiebung hin zur Krypto-Exponierung an.

Goldman Sachs reichte zum ersten Mal einen Antrag für einen Bitcoin-ETF ein. Charles Schwab kündigte Pläne für Spot-Trading im Jahr 2026 an. Morgan Stanley hatte bereits einen Bitcoin-Tracking-ETF auf den Weg gebracht. Diese Schritte signalisieren eine wachsende Akzeptanz in der traditionellen Finanzwelt. Trotz starker Zuflüsse bleibt die Unsicherheit im Markt bestehen. Der Zeitplan für den Waffenstillstand endet am 22. April. Die Vereinigten Staaten halten weiterhin eine maritime Blockade aufrecht. Der Iran warnte vor möglicher Vergeltung, falls die Beschränkungen weiter bestehen.

Verhandlungen zu eingefrorenen Geldern und Uranbeständen bleiben ungelöst. Die Derivate-Daten spiegeln die Vorsicht unter Händlern wider. Put-Optionen auf niedrigeren Preisniveaus zeigen eine starke Nachfrage. Viele Teilnehmer sichern sich weiterhin gegen das Abwärtsrisiko ab. Polymarket-Händler setzen eine hohe Wahrscheinlichkeit auf Bitcoin im April bei $80,000. Diese Mischung aus Optimismus und Vorsicht prägt die aktuellen Marktbedingungen.

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