Laut dem neuesten Bericht von BlackRock mit dem Titel „Quantum Computing and Blockchains“ warnt das Unternehmen, dass Fortschritte im Quantencomputing die Kryptografie, die Bitcoin und Ethereum absichert, langfristig gefährden könnten. BlackRock sieht dies nicht als akute Krise, betont jedoch, dass die Branche mit der Migration auf post-quantensichere Verfahren beginnen muss, bevor daraus ein laufendes Sicherheitsereignis wird.
Der Bericht schätzt, dass etwa 7 Millionen BTC, also rund 35 % des zirkulierenden Angebots, aufgrund offengelegter öffentlicher Schlüssel anfällig für langfristige Quantenangriffe sein könnten. BlackRock verweist darauf, dass Google seine Deadline für die Migration auf Post-Quantentechnik auf 2029 verschoben hat, während IBM auf Großmaßnahmen im Quantencomputing zwischen 2029 und 2033 abzielt. Für Bitcoin besteht die größte Herausforderung in der sozialen Koordination über ein dezentralisiertes Netzwerk hinweg. Ethereum steht wegen seiner Proof-of-Stake-Architektur und der Smart-Contract-Systeme vor größerer technischer Komplexität, wobei vier identifizierte Schwachstellenbereiche Upgrades erfordern.