Bitwise: Bitcoin als Makro-Goldschmiede-Warnsignal, niedrigstes Niveau fällt bis zu den zyklusweiten Tiefs auf 58.000

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比特幣充當宏觀金絲雀

Die Vermögensverwaltung Bitwise veröffentlichte am 8. Juni einen Krypto-Marktreport und bezeichnete Bitcoin (BTC) als makroökonomisches „Kanarienvogel“-Asset. Grund: Der Kursrückgang habe bereits eingesetzt, bevor globale Risikoassets schwächer wurden. BTC und Ethereum (ETH) erreichten am selben Tag zyklische Tiefs bei 58.000 US-Dollar bzw. 1.507 US-Dollar; gleichzeitig verzeichnete der Nasdaq-Index am Handelstag ein Minus von 5% (größter Rückgang seit mehreren Monaten). In Südkorea löste der KOSPI durch den Abverkauf bei Halbleiteraktien einen Aussetzungsmechanismus aus.

Bitwise bestätigt makroökonomische und Marktdaten

Bitwise bestätigte in seinem Bericht vom 8. Juni folgende Daten:

BTC zyklisches Tief: 58.000 US-Dollar; ETH zyklisches Tief: 1.507 US-Dollar

Nasdaq Tagesverlust: 5% (größter Rückgang seit mehreren Monaten)

Südkoreas KOSPI: Abverkauf bei Halbleiteraktien löst Intraday-Aussetzungsmechanismus aus

Rendite US-Staatsanleihen 10 Jahre: Im Vormonat bei 4,68% (Hoch seit einem Jahr) angetippt, am Dienstag bei 4,53% gehalten

Globale M2-Liquidität: etwa 122,6 Billionen US-Dollar (laut Berichtsdaten)

Rückgang von BTC seit dem Allzeithoch: über 50% Rückgang gegenüber dem historischen Hoch von 126.000 US-Dollar

Beobachtungsrahmen, den Bitwise im Bericht heranzieht: BTC als 24-Stunden-Handels-Asset habe im vorigen Zyklus bereits mehrere Monate vor dem Aktienmarkt an Schwäche gewonnen. Dies ist der Analyse-Rahmen von Bitwise und keine offizielle politische Erklärung.

Maartunn bestätigt SSR-On-Chain-Indikatoren und Definition

Der unabhängige Marktanalyst Maartunn bestätigte auf X folgende Daten: SSR RSI ist auf 13 gefallen (in den Bereich „überverkauft“).

Erläuterung des SSR-Indikators: SSR (Stablecoin Supply Ratio) = Marktkapitalisierung von Bitcoin ÷ Gesamt-Marktkapitalisierung der wichtigsten Stablecoins (USDT + USDC); je niedriger der Wert, desto höher ist die Stablecoin-Bewertung im Verhältnis zu Bitcoin, d. h. im Markt sind relativ ausreichend Stablecoin-Mittel verfügbar. In seiner Stellungnahme erwähnt Maartunn zudem, dass in historischen Daten ähnliche SSR-RSI-Lesungen in der Nähe des Markt-Accumulation-Bereichs auftraten. Dabei handelt es sich um eine historische Vergleichsanalyse, nicht um eine zukunftsgerichtete Prognose.

Aktuelle Lage der Stablecoin-Reserven an Börsen (bestätigte Daten)

Zum Veröffentlichungstag des Bitwise-Berichts belaufen sich die gesamten Stablecoin-Reserven an den Börsen für die wichtigsten Stablecoins auf: USDT rund 57,7 Milliarden US-Dollar, USDC rund 12 Milliarden US-Dollar; zusammen etwa 72 Milliarden US-Dollar. Dieses Reserve-Niveau liegt unter dem Peak von über 80 Milliarden US-Dollar Ende 2025, befindet sich laut den historischen Referenzen im Bitwise-Bericht jedoch weiterhin in einem relativ hohen Bereich.

Häufige Fragen

Wie definiert der Bitwise-Report die Rolle von Bitcoin als „makroökonomisches Kanarienvogel“-Asset?

Bitwise beruft sich in seinem Bericht vom 8. Juni auf historische Beobachtungen: BTC als Asset, das 24 Stunden am Stück gehandelt wird, habe im vorigen Zyklus bereits mehrere Monate vor dem Rückgang im traditionellen Aktienmarkt schwächer abgeschnitten. Als Beleg werden dabei die Abweichungen zwischen dem BTC-Preis und dem Nasdaq-Index sowie der globalen M2 herangezogen. Dieser Rahmen ist eine analytische Zusammenfassung von Bitwise und keine offizielle Statistik oder öffentliche Erklärung einer Regulierungsbehörde.

Was bedeutet konkret, dass der SSR RSI auf 13 fällt?

Dass der SSR RSI auf 13 fällt, fällt nach der Einteilung über den technischen Indikator in den Bereich „überverkauft“ (typischerweise gilt RSI unter 30 als überverkauft). Ein Wert von 13 bedeutet, dass das Stablecoin-Supply-Ratio innerhalb des betrachteten Zeitraums schnell auf ein relativ niedriges Niveau gefallen ist: Die Marktkapitalisierung von Bitcoin ist relativ zurückgegangen, während die Marktkapitalisierung der Stablecoins relativ gestiegen ist. Maartunn verweist auf historische Daten, wonach ähnliche Ablesungen in der Nähe des Markt-Accumulation-Bereichs auftraten. Es handelt sich dabei um eine historische statistische Analyse, nicht um eine Prognose- oder Ankündigung zur Entwicklung im aktuellen Zyklus.

Was ist der direkte Auslöser für den makroökonomischen Verkaufsdruck?

Laut Bitwise-Bericht und öffentlich verfügbaren Marktdaten ist der direkte Auslöser für den Verkaufsdruck diesmal überraschend starke US-Arbeitsmarktdaten (konkrete Zahlen werden im Bericht nicht genannt). Diese Daten schwächten die Markterwartung an baldige Zinssenkungen durch die US-Notenbank, stärkten die Erwartung „höhere Zinsen für länger“ und trieben die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen dazu, im Vormonat 4,68% zu erreichen (Hoch seit einem Jahr).

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