Bridgewater-Gründer Ray Dalio steigt aus, während Aktionäre ihre Bestände abstoßen – trotz des 34%-Gewinns von Pure Alpha

Ende 2025 begannen die Anteilseigner von Bridgewater Associates, dem größten Hedgefonds der Welt, ihre Beteiligungen mit Abschlag zu verkaufen, obwohl der Flaggschiff-Fonds Pure Alpha der Firma im Jahr 2025 eine Rendite von 34% auswies – das beste Jahr seit Bestehen. Das paradox wirkende Ausscheiden geht auf eine strategische Neuausrichtung des Managements zurück: Bridgewater senkte das verwaltete Vermögen von 150 Milliarden US-Dollar auf 102 Milliarden US-Dollar, um die Investmentperformance zu verbessern, was die gebührenbasierte Einnahmequelle, auf die die Eigenkapitalinhaber angewiesen sind, direkt verringerte. Gründer Ray Dalio sowie langjährige institutionelle Investoren, darunter die Koch-Familie und der kanadische Pensionsfonds Omers, ließen ihre Aktien ebenfalls Ende 2025 wieder zum Unternehmenstarif zurückbewerten. Die Beteiligung des Texas Teachers Retirement System schrumpfte auf eine Bewertung von 279 Millionen US-Dollar, während der Gesamtwert von Bridgewater von einem Spitzenwert von 16,3 Milliarden US-Dollar auf 11,6 Milliarden US-Dollar fiel. Intern hingegen verzeichneten die Rückkaufpläne der Mitarbeiter nur einen minimalen Verkauf; gleichzeitig kaufte der staatliche Investmentfonds Bruneis nahezu 20% der Firma auf, was Vertrauen in die kleiner skalierte, höher rentierliche Strategie signalisiert.
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