Zwischen 01:00 und 01:15 UTC am 3. Juli 2026 stieg der BTC-Kurs kurzfristig an, mit einer Rendite von +0,53 %, einer Preisspanne von 61.286,2 bis 61.722,7 USDT und einer Volatilität von 0,71 %. Dieser Zeitraum fällt in die aktive Handelsphase des asiatischen Frühhandels, in der der Markt nach der starken Volatilität des vorherigen Handelstages in eine Konsolidierungs- und Erholungsphase eintrat.
Der Haupttreiber dieser Bewegung war die Rede des Fed-Vorsitzenden Warsh am 2. Juli, in der er erklärte, dass die Inflationsrisiken gesunken seien, was die Bedenken des Marktes hinsichtlich einer anhaltenden geldpolitischen Straffung direkt verringerte. Diese Aussage erfolgte nach dem Ende der nordamerikanischen Handelszeit und beeinflusste direkt die Preisbildung von Risikoanlagen im asiatischen Frühhandel am 3. Juli. Der US-Dollar-Index fiel ebenfalls, was Risikoanlagen wie BTC Unterstützung bot.
Zweitens gab es eine marginale Verbesserung der Liquiditätssituation. Am 2. Juli verzeichneten ETFs einen Nettozufluss von 91,8 Millionen US-Dollar, was den massiven Nettoabfluss von 296,0 Millionen US-Dollar am vorherigen Tag (1. Juli) beendete und eine Verlangsamung der Abflüsse signalisierte. Obwohl die Nettoabflüsse in den letzten 7 Tagen insgesamt 2,26 Milliarden US-Dollar betrugen, hat sich der kurzfristige Liquiditätsdruck etwas verringert. Gleichzeitig führte die negative Finanzierungsrate (7-Tage-Durchschnitt -1,8 %, der niedrigste Wert seit 2023) zu einer Anhäufung von spekulativen Leerverkaufspositionen, und die Rede führte zu einer Schließung von Short-Positionen, die die Gewinne weiter verstärkte. On-Chain-Daten zeigen, dass es zum ersten Mal seit 6 Wochen einen täglichen Großhandel von 10.095 Transaktionen gab, der höchste seit dem 22. April, was auf eine deutlich erhöhte Aktivität großer Akteure hindeutet.
Es ist wichtig, das kurzfristige Volatilitätsrisiko im Auge zu behalten. Der aktuelle Angst- und Gier-Index liegt immer noch im Bereich der „extremen Angst“ bei 18. Institutionell verzeichnen sie die sechste Woche in Folge Nettoabflüsse, mit 26 von 30 Tagen negativen Abflüssen, was darauf hindeutet, dass der Trend zur Reduzierung von Beständen nicht grundlegend umgekehrt ist. Der All Exchanges Whale Ratio ist auf ein 10-Monats-Hoch gestiegen, was darauf hindeutet, dass große Akteure intensiv Börsenoperationen nutzen, was einen potenziellen Verkaufsdruck erzeugt. In Zukunft muss der Fokus darauf liegen, ob sich der ETF-Kapitalfluss weiterhin verbessert, sowie auf die Marktreaktionen auf makropolitische Ereignisse wie die Unterzeichnung des CLARITY Act im Juli und die Zollfristen.