BTC unter Druck, da der hawkische Ton der Fed den Bitcoin näher an 64.000 US-Dollar bringt

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  • Fed-hawkischer Ausblick drückte Bitcoin tiefer und schwächte die breitere Krypto-Stimmung.

  • BTC testet nun die Unterstützung bei 64.000 US-Dollar, mit 62.000 und 60.000 darunter.

  • Die Wal-Akkumulation nahm zu, trotz ETF-Abflüssen und makroökonomischer Unsicherheit.

Bitcoin — BTC, stieg, nachdem sich die Lage im Nahen Osten beruhigte und die Markstimmung ankurbelte. Diese Zuversicht verflog jedoch schnell, nachdem die Federal Reserve eine härtere Botschaft zu den Zinsen gesendet hatte. Händler reagierten, indem sie ihr Risiko reduzierten, wodurch Bitcoin wieder auf wichtige Unterstützungen zusteuerte. Der jüngste Rückgang brachte BTC nahe an 64.000 US-Dollar und stellte den Markt an eine entscheidende Weggabelung. Käufer bleiben aktiv, doch die Unsicherheit rund um die Geldpolitik prägt weiterhin die Stimmung und wirft Fragen nach dem nächsten Schritt von Bitcoin auf.

#Bitcoin Spot-ETFs meldeten am Mittwoch einen Nettoabfluss von 82,2 Millionen US-Dollar, während die Kryptowährung in der Nähe von 64.000 US-Dollar blieb, nachdem die hawkische geldpolitische Entscheidung der Federal Reserve unter dem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh gefallen war. https://t.co/tbrLsMBhKY

— Cryptocurrency (@cryptocurrency) 18. Juni 2026

Fed-Botschaft dreht Marktoptimismus um

BTC stieg am 17. Juni auf 66.315 US-Dollar, nachdem Berichte bestätigten, dass es eine vorläufige Vereinbarung zwischen den Vereinigten Staaten und Iran gibt. Weniger geopolitische Bedenken halfen dabei, Risikoanlagen zu stützen und das Vertrauen der Anleger zu verbessern. Auch die Wiedereröffnung der Straße von Hormus senkte die Sorgen rund um Energiemärkte. Dieser Rallye fehlte jedoch der Schwung, nachdem die Federal Reserve eine weitere Pause bei den Zinssätzen angekündigt hatte. Die Zinsen liegen weiterhin zwischen 3,50 Prozent und 3,75 Prozent. Aktualisierte Prognosen deuteten auf weniger Zinssenkungen in der Zukunft hin.

Kommentare von Fed-Vorsitzendem Kevin Warsh sorgten zusätzlich für Unsicherheit über die künftige Ausrichtung der Politik. Höhere Zinsen belasten häufig spekulative Vermögenswerte. In solchen Phasen bevorzugen Anleger normalerweise sicherere Anlagen. Die Krypto-Märkte spürten diese Verschiebung unmittelbar nach der Ankündigung. Die ETF-Flows spiegelten diese vorsichtige Stimmung wider. Bitcoin-Spot-ETFs verzeichneten Nettoabflüsse in Höhe von insgesamt 82,16 Millionen US-Dollar. Ethereum-Produkte verloren 29,37 Millionen US-Dollar. Fideliys FBTC stach mit Zuflüssen von 14,02 Millionen US-Dollar heraus. Einige Institutionen scheinen trotz der breiteren Vorsicht weiterhin bereit, Schwäche zu kaufen.

Bitcoin steht vor einem kritischen Unterstützungstest

Bitcoin fiel um fast 4 Prozent und erreichte 63.683 US-Dollar, bevor es sich wieder erholte. Der Kurs stabilisierte sich später nahe 64.444 US-Dollar. Händler richten nun den Fokus darauf, ob die Unterstützung nahe 64.000 US-Dollar standhalten kann. Analysten nennen 62.000 und 60.000 US-Dollar als wichtige Unterstützungszonen. Wenn diese Marke verloren geht, könnte das Ängste vor einer tieferen Korrektur verstärken. Eine Erholung über 66.000 US-Dollar würde die Dynamik verbessern und die bullische Stimmung stärken. Auftragsfluss-Daten zeigten Wal-Aktivität während des jüngsten Rückzugs.

Größere Transaktionen nahmen zu, während der Verkaufsdruck nachließ. Eine solche Aktivität deutet darauf hin, dass große Investoren in Phasen der Schwäche weiterhin präsent bleiben. On-Chain-Daten stützen diese Sicht. Adressen, die mehr als ein Bitcoin halten, kontrollieren nun über 16,8 Millionen Coins. Diese Zahl markiert einen neuen Rekord. Santiment-Daten zeigten zudem, dass Wallets mit mindestens 1.000 BTC ihre Bestände auf 7,17 Millionen Coins erhöhten. Diese größeren Halter kontrollieren mittlerweile fast 36 Prozent des verfügbaren Angebots.

Auch Retail-Käufer scheinen zurückzukehren, allerdings langsamer. Einige Anleger könnten ihr Exposure während früherer Rallyes über Spot-ETFs verschoben haben. Die aktuelle Marktrichtung hängt stark von den makroökonomischen Bedingungen ab. Starke Unterstützung nahe 64.000 US-Dollar zieht weiterhin Käufer an. Allerdings erzeugt die Haltung der Federal Reserve weiterhin Unsicherheit.

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