Gate News-Mitteilung, 22. April — Carmine Agnello, Enkel des Mafia-Bosses John Gotti, wurde zu 15 Monaten Haft verurteilt, weil er angeblich betrügerisch etwa 1,1 Millionen US-Dollar an COVID-19-Hilfsgeldern erlangt und einen Teil des Geldes in kryptobezogene Investitionen umgelenkt hat, wie das US-Justizministerium mitteilte.
Zwischen April 2020 und November 2021 reichte Agnello falsche Anträge bei der U.S. Small Business Administration (SBA) für Hilfskredite ein und behauptete, die Mittel würden sein Auto-Teile- und Recycling-Geschäft unterstützen. Stattdessen eignete er sich das Geld für den persönlichen Gebrauch an, wobei ungefähr 420.000 US-Dollar für Krypto-Investitionen bestimmt waren. Das US-Anwaltsbüro für den Eastern District of New York erklärte, der Betrug habe sich während der Hochphase der Pandemie ereignet und stelle einen gravierenden Missbrauch von staatlicher Unterstützung dar. Agnello soll am 1. Juli 2026 mit seiner Strafe beginnen.
Der Fall spiegelt ein weiteres Problem wider: Das U.S. Government Accountability Office (GAO) schätzt, dass ungefähr $135 Milliarde, also etwa 15% der gesamten Pandemie-Hilfsgelder, in betrügerische Machenschaften geflossen sind.