Chainlink hält sich über einem wichtigen Support-Niveau, während Institutionen die Nutzung ausweiten

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Wichtige Erkenntnisse

  • Fidelity International hat einen tokenisierten Liquiditätsfonds mithilfe der Chainlink-Infrastruktur gestartet und damit die institutionelle Blockchain-Nutzung in globalen Finanzberichts- und Meldeprozessen ausgeweitet.

  • DTCC plant, Chainlink-Technologie in seine Collateral AppChain-Plattform zu integrieren, um die Settlement-Effizienz für tokenisierte Finanzwerte zu verbessern.

  • LINK handelt über einem kurzfristigen Support-Niveau nahe 10 US-Dollar, während wöchentliche Indikatoren weiterhin eine Konsolidierung und einen breiteren bärischen Impuls über verschiedene Märkte hinweg signalisieren.

Chainlink handelte am Mittwoch nahe 10,31 US-Dollar, nachdem es in der vergangenen Woche um 3,56% zugelegt hatte, obwohl breitere wöchentliche Indikatoren weiterhin Verkaufsdruck über höheren Zeiteinheiten hinweg widerspiegelten. Das Token blieb oberhalb seines wöchentlichen MA-20-Niveaus bei 9,86 US-Dollar, lag jedoch weiterhin unter dem MA-50 bei 14,46 US-Dollar und dem MA-200 bei 12,51 US-Dollar. Das zeigt, dass Käufer zwar kurzfristig wieder etwas Kontrolle zurückgewonnen haben, ohne jedoch die breitere bärische Struktur zu drehen.

Neben der jüngsten Kursrückeroberung nahm die institutionelle Aktivität rund um Chainlink zu, nachdem Fidelity International den Fidelity USD Digital Liquidity Fund auf den Markt gebracht hatte. Der Fonds nutzt Chainlink-Infrastruktur zusammen mit dezentralen Oracle-Diensten, um einen Echtzeit-Mehrwert (Net Asset Value) und Berichte zur Ausschüttung On-Chain bereitzustellen. Darüber hinaus beinhaltet die Initiative eine Zusammenarbeit mit Sygnum Bank sowie Datenunterstützung durch JPMorgan Chase.

DTCC-Integration schafft weiteren institutionellen Use Case

Zudem bestätigte die Depository Trust & Clearing Corporation ihre Pläne, Chainlink-Technologie in ihre kommende Collateral AppChain-Plattform zu integrieren. Die Integration soll die Prozesse rund um Sicherheiten verbessern und schnellere Settlement-Vorgänge für tokenisierte Finanzprodukte unterstützen. Infolgedessen gewinnt Chainlink weiterhin institutionelles Interesse von Finanzunternehmen, die blockchain-basierte Infrastruktur für Asset-Management- und Reporting-Systeme suchen.

Allerdings zeigten wöchentliche technische Indikatoren trotz der jüngsten Gewinne weiterhin nur begrenzten Aufwärtsimpuls. Sowohl der MACD als auch der Average Directional Index hielten an Verkaufssignalen fest, während der Relative Strength Index und der Stochastic RSI im überkauften Bereich verblieben. Bemerkenswert ist, dass der Bull Bear Power-Indikator ebenfalls eine starke Käuferaktivität widerspiegelte, diese Stärke jedoch im Widerspruch zu dem breiten bärischen Momentum über längerfristige Indikatoren stand.

Konsolidierungsrange rückt weiter in den Fokus

Die wöchentliche Volatilität erreichte 11,26%, während LINK nahe der Mitte seiner jüngsten Kursrange gehandelt wurde. Analysten erwarten, dass sich das Token in den nächsten sieben Tagen zwischen 10,15 US-Dollar und 11,45 US-Dollar bewegen wird, sofern nicht stärkere Kaufvolumen auftreten. Daher beobachten Trader weiterhin besonders das Widerstandsniveau bei 11,45 US-Dollar genau, da ein nachhaltiger Ausbruch über diese Zone den bullischen Impuls verstärken könnte. Ein weiterer Rückgang unter 10,15 US-Dollar könnte hingegen den Abwärtsdruck über den gesamten Markt intensivieren.

Chainlink hat sich kürzlich von tieferen Support-Niveaus erholt, nachdem Käufer die Kurse nahe dem wöchentlichen gleitenden Durchschnitt verteidigten. Außerdem stieg das Handelsvolumen, nachdem Anleger auf die Nachrichten zur institutionellen Übernahme im Umfeld tokenisierter Fonds und Blockchain-Settlement-Systeme reagierten.

Marktteilnehmer bleiben dennoch vorsichtig, weil LINK weiterhin unter zwei wichtigen langfristigen gleitenden Durchschnitten handelt. Viele Trader konzentrieren sich daher nun darauf, ob die kurzfristige Nachfrage den fortgesetzten Verkaufsdruck aus höheren Widerstandsbereichen in der aktuellen Konsolidierungsphase über digitale Assets hinweg absorbieren kann.

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