
Einer der größten Broker in den USA, Charles Schwab, hat am Donnerstag eine Bekanntmachung veröffentlicht und angekündigt, in den kommenden Wochen berechtigten US-Einzelhandelskunden Spot-Handelsdienstleistungen für Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) anzubieten. Laut der Bekanntmachung wird die Ausführung der Trades über das unter Bundesaufsicht stehende Treuhandunternehmen Paxos erfolgen, die Vermögensverwahrung wird von einer Tochtergesellschaft der Charles-Schwab-Bank übernommen.
Laut der Bekanntmachung von Charles Schwab am Donnerstag wird der Spot-Handel mit Bitcoin und Ethereum über separate Krypto-Geldkonten bereitgestellt, die mit Broker-Konten verknüpft sind. Kunden können Krypto- und Vermögenswerte wie Aktien in derselben Oberfläche ansehen; die Zugriffswege umfassen die Website von Charles Schwab, die mobile Plattform und die Thinkorswim-Plattform.
Die in der Bekanntmachung offengelegten wichtigsten Konditionen des Services lauten wie folgt:
Gebühren: 75 Basispunkte (0,75%) pro Trade
Vermögensverwahrung: wird von einer Tochtergesellschaft der Charles-Schwab-Bank im Verwahrmodell gehalten
Ausführungspartner: das unter Bundesaufsicht stehende Treuhandunternehmen Paxos
Erst unterstützte Coins: BTC und ETH, danach geplant, weitere Kryptowährungen hinzuzufügen und Ein- und Auszahlungsfunktionen zu öffnen
Regionale Einschränkungen: In der Anfangsphase werden Einwohner von New York und Louisiana ausgeschlossen; nur für andere Bundesstaaten berechtigte US-Einzelhandelskunden verfügbar
Im Gebührenvergleich: Laut öffentlich verfügbaren Informationen auf den Websites der jeweiligen Börsen liegen die Handelsgebühren von Kraken beim Start bei etwa 0,25% bis 0,40% und sinken mit zunehmendem Handelsvolumen, was unter dem von Charles Schwab angesetzten Satz von 0,75% liegt.
Laut der Bekanntmachung von Charles Schwab am Donnerstag umfasst das bestehende Angebot des Unternehmens an Krypto-Produkten börsengehandelte Produkte, Futures sowie Fonds, die mit digitalen Vermögenswerten gekoppelt sind. Charles Schwab schätzt intern, dass seine Kunden derzeit etwa 20% seiner Spot-Krypto-ETF-Produkte halten.
Im selben Monat brachte Morgan Stanley (Morgan Stanley) am 8. April 2026 an der New York Stock Exchange Arca (NYSE Arca) einen Spot-Bitcoin-ETF (Code: MSBT) auf den Markt; am ersten Handelstag wurden Mittelzuflüsse in Höhe von 30,60 Millionen US-Dollar verzeichnet. Bis zum 15. April belief sich das Nettovermögen des Fonds auf insgesamt 87,60 Millionen US-Dollar. Goldman Sachs (Goldman Sachs) reichte im April 2026 bei der SEC einen Antrag ein und plant die Einführung eines bitcoinbezogenen ETF, mit dem Ziel, durch eine Optionsstrategie Erträge zu erzielen und die Volatilität zu senken.
Im Bereich Krypto-nativer Broker brachte Coinbase im Dezember 2025 den Handel mit Aktien und ETFs auf den Markt; Kraken veröffentlichte im Februar 2026 tokenisierte Aktien-Futures mit unbegrenzter Laufzeit, die US-Aktien, Indizes und börsengehandelte Rohstoffe abdecken.
Laut der Bekanntmachung von Charles Schwab am Donnerstag werden 75 Basispunkte (0,75%) Gebühren pro Trade erhoben. Laut öffentlich verfügbaren Informationen auf den Websites der jeweiligen Börsen liegt der Startsatz von Kraken bei etwa 0,25% bis 0,40%, der mit zunehmendem Handelsvolumen sinkt und damit unter den Gebühren von Charles Schwab liegt.
Laut der Bekanntmachung von Charles Schwab am Donnerstag werden die Krypto-Vermögenswerte der Kunden von einer Tochtergesellschaft der Charles-Schwab-Bank im Verwahrmodell gehalten; die Ausführung der Trades erfolgt über das unter Bundesaufsicht stehende Treuhandunternehmen Paxos.
Laut der Bekanntmachung von Charles Schwab am Donnerstag sind in der Anfangsphase Einwohner von New York und Louisiana von dem Service ausgeschlossen; er ist nur für andere Bundesstaaten berechtigte US-Einzelhandelskunden verfügbar und wird in den kommenden Wochen schrittweise eingeführt.
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