Charles Schwab gibt Details zu seinem Spot-Kryptowährungs-Handelsservice bekannt

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Charles Schwab kündigt die Einführung einer Schwab Crypto Spot-Transaktionsplattform für Kryptowährungen an. Die Freigabe für Privatkunden soll in den kommenden Wochen schrittweise erfolgen. Privatkunden können auf der Plattform die von Charles Schwab bereitgestellten Investment-, Research-, Bildungs- und Finanzmanagement-Services nutzen.

Schwab Crypto Vorstellung

Privatanleger können auf Schwab Crypto direkt zwei große Kryptowährungen handeln: Bitcoin BTC und Ether ETH. Über Schwab.com, die mobile App und die thinkorswim®-Handelsplattform können Nutzer traditionelle Wertpapiere und digitale Assets nebeneinander einsehen, was die Bequemlichkeit bei der Asset-Allokation erhöht und ein einfacheres, intuitiveres Kontonutzungserlebnis bietet. Das Schwab Center for Financial Research stellt Analyse- und Datengrundlagen bereit, um Anlegern dabei zu helfen, digitale Assets im Hinblick auf langfristige Anlagestrategien zu bewerten.

So funktioniert das Kryptowährungskonto von Charles Schwab

Mit Blick auf die Bedeutung von Anlegersicherheit und Markenreputation verfolgt Charles Schwab ein Betriebsmodell mit unabhängigen Konten und fachlicher Aufgabentrennung. Kunden müssen ein Kryptowährungskonto eröffnen, das mit ihrem Maklerkonto verknüpft ist; dieses wird von Charles Schwab Premier Bank (SSB) als Verwahrer betreut und übernimmt die sichere Dokumentation der Vermögenswerte. Darüber hinaus arbeitet die Bank mit dem Blockchain-Infrastruktur-Anbieter Paxos zusammen, der von der US-Währungsaufsichtsbehörde (OCC) reguliert wird; Paxos übernimmt dabei das Sub-Custody-Management und die Ausführung der Trades. Diese Struktur mit einem durch Bundesaufsicht regulierten Treuhandmodell zielt darauf ab, eine unternehmensweite technische Verteidigungslinie aufzubauen und damit die Aufmerksamkeit des Marktes für die Sicherheit der Aufbewahrung digitaler Assets zu adressieren.

Der Leiter für digitale Vermögenswerte bei Charles Schwab, Vittori, sagt, Paxos sei ein starker Kooperationspartner im Bereich der Blockchain-Infrastruktur; ihre Zulassungen und ihr Fachwissen zu digitalen Vermögenswerten würden Charles Schwab dabei helfen, den Kunden die gewünschten Erfahrungen zu bieten. Über die Kryptowährungsplattform von Charles Schwab erhalten Anleger Bildung, Tools und Investment-Ressourcen, die ihnen helfen, Entscheidungen zu treffen.

Charles Schwab erhebt für jede Transaktion eine Gebühr von 75 Basispunkten. Laut einer Untersuchung, die Charles Schwab zwischen Juli und September 2025 bei rund 460 Anlegern durchgeführt hat, stehen Preistransparenz und Bekanntheit der Marke bei der Wahl der Handelsplattform an erster Stelle. Mit einer wettbewerbsfähigen Gebührenstruktur möchte das Unternehmen insbesondere Retail-Kunden ansprechen, die niedrige Transaktionskosten suchen. Das aktuelle Produktportfolio umfasst Spot-Kryptowährungs-Handelsprodukte (ETP), Futures, Optionen und zugehörige Indexfonds für börsengehandelte Aktien.

Die Plattform konzentriert sich in der aktuellen Phase zunächst auf den Handel mit Bitcoin und Ether. In der Zukunft ist geplant, schrittweise weitere unterstützte Kryptowährungen hinzuzufügen, die Überweisungsfunktionen für Ein- und Auszahlungen zu öffnen und es Kunden, die bereits digitale Assets besitzen, zu ermöglichen, externe Vermögenswerte in die Plattform einzubringen.

Der Artikel „Charles Schwab veröffentlicht Details zu seinem Spot-Kryptowährungsdienst“ erschien zuerst in Kettennews ABMedia.

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