Laut dem offiziellen WeChat-Account des Obersten Staatsanwaltschaftsamts in China gaben die Staatsanwälte des Landes am 20. Juni Leitlinien für den Umgang mit Fällen von Krypto-Geldwäsche heraus. Darin wird empfohlen, Wallet-Adressen als Ansatzpunkt für die Ermittlungen zu nutzen. Die Leitlinien raten dazu, Blockchain-Technologie einzusetzen, um die Eigenschaften von On-Chain-Daten und die Geldfluss-Pfade zu analysieren, um Geldwäsche zu identifizieren, die über Kryptowährungen durchgeführt wird.
Die Staatsanwälte empfehlen, ein Beweisermittlungs-Rahmenwerk mit zwei zentralen Elementen aufzubauen: Identitätszuordnung und Transaktionszuordnung. Die Behörden sollten die grenzüberschreitende Beweiserhebung verstärken und zugleich Ermittlungen im Inland priorisieren. Zudem sollen einheitliche Standards für die Koordinierung mit Dritten gelten, einschließlich Börsen, Wallet-Dienstanbietern und Zahlungs-Kanälen, um die Verbindung zwischen Wallet-Adressen, Konten und natürlichen Personen herzustellen.