CLARITY Act rückt vor einer Senatsabstimmung vor dem August-Urlaub vor

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Der Kongress arbeitet daran, den CLARITY Act vor der Abstimmung im Senat noch vor der Sommerpause im August voranzubringen. Der Gesetzentwurf ist offiziell als Digital Asset Market Clarity Act (H.R. 3633) bekannt. Das Gesetz verabschiedete das Abgeordnetenhaus im Juli 2025 mit 294-134 und brachte im Mai 2026 im Ausschuss für Bankwesen des Senats eine Mehrheit von 15-9 zustande. Befürworter wollen einen bundesweiten Regulierungsrahmen schaffen, der dezentralisierte Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum der Aufsicht der CFTC zuordnet, während tokenisierte Wertpapiere unter der Zuständigkeit der SEC bleiben. Die Gesetzgebung soll die bislang bestehende Unklarheit über die Zuständigkeiten klären, die Kryptounternehmen und Entwickler vor Herausforderungen gestellt hat. Die Initiative spiegelt die Dringlichkeit unter den Abgeordneten wider, große Krypto-Regulierung noch vor dem Ende der Sitzungsphase im Sommer final abzuschließen.

CLARITY Act schlägt Aufteilung der Zuständigkeiten zwischen CFTC und SEC sowie einen Betrugsbekämpfungsfonds von 150 Millionen US-Dollar vor

Der zentrale Kern des Gesetzentwurfs ordnet dezentralisierte Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum der Aufsicht der CFTC als digitale Commodities zu. Tokenisierte Wertpapiere und Investmentverträge würden unter der Autorität der SEC verbleiben. Die Gesetzgebung sieht außerdem eine Zuweisung von 150 Millionen US-Dollar an Strafverfolgungsbehörden vor, die mit der Bekämpfung von Betrug und der Verfolgung von Tätern im Bereich digitaler Assets betraut sind.

Senatorin Lummis und Verbündete im Kongress drängen auf Maßnahmen vor der Sommerpause

Senatorin Cynthia Lummis hat die Gesetzesinitiative in Bezug auf die Durchsetzungsfähigkeit gerahmt. Sie schrieb am 17. Juni 2026 auf X: „Man kann keinen Betrug in einem Markt verfolgen, in dem es keine Regeln gibt. Der Clarity Act gibt der Strafverfolgung die Standards, die sie braucht, damit die Fälle auch ‚halten‘.“ Senator Bill Hagerty und Tim Scott haben ebenfalls dafür plädiert, schnell voranzugehen. Kongressführung hat die Dringlichkeit signalisiert, noch vor dem Ende der Sommer-Sitzungsphase wichtige Punkte der Krypto-Regulierung anzugehen. Abgeordneter Dusty Johnson machte deutlich, dass das Abgeordnetenhaus bereit ist zu handeln, falls der Senat vorangeht.

Verfahrenshürden im Senat erfordern eine 60-Stimmen-Schwelle für die Annahme

Der Gesetzentwurf wird voraussichtlich im Senat 60 Stimmen benötigen, um einen Filibuster zu überwinden, was eine parteiübergreifende Unterstützung voraussetzt. Laufende Debatten zur Regulierung von Stablecoins, zur Marktaufsicht und zu ungelösten politischen Verhandlungen könnten den Zeitplan beeinflussen. Befürworter haben sich zu vorsichtigem Optimismus hinsichtlich des voranschreitenden Momentum geäußert.

Branchenakteure sehen den Gesetzentwurf als wegweisenden Versuch für einen bundesweiten Rahmen

Für die digitale-Asset-Branche steht der CLARITY Act für eine glaubwürdige Initiative zur Etablierung eines kohärenten bundesweiten Rahmens. Das Gesetz zielt darauf ab, das rechtliche Risiko zu verringern und klare Zuständigkeitslinien für Investoren und Entwickler bereitzustellen. Der Gesetzentwurf ist mittlerweile zu einem zentralen Bestandteil der Diskussion über Krypto-Regulierung in Washington geworden.

FAQ

Welche Ergebnisse zeigten die Abstimmungszahlen zum CLARITY Act im Abgeordnetenhaus und im Ausschuss für Bankwesen des Senats?

Der CLARITY Act wurde im Juli 2025 im Abgeordnetenhaus mit 294-134 verabschiedet und brachte im Mai 2026 im Ausschuss für Bankwesen des Senats eine Mehrheit von 15-9 zustande.

Wie teilt der CLARITY Act die Regulierungsbefugnis zwischen CFTC und SEC auf?

Der Gesetzentwurf ordnet dezentralisierte Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum der Aufsicht der CFTC als digitale Commodities zu, während tokenisierte Wertpapiere und Investmentverträge unter der Autorität der SEC verbleiben.

Welche verfahrensbezogene Anforderung stellt der CLARITY Act im Senat?

Der Gesetzentwurf wird voraussichtlich im Senat 60 Stimmen benötigen, um einen Filibuster zu überwinden, was parteiübergreifende Unterstützung für die Annahme erfordert.

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