Gate News-Meldung, 23. April — Die Verbrauchervereinigung von Amerika (CFA) hat beim Obergericht des District of Columbia in Washington, D.C. eine Sammelklage gegen Meta Platforms eingereicht und wirft dem Social-Media-Riesen vor, wissentlich Milliarden an Einnahmen aus Betrugsanzeigen zu generieren, während er es versäumt, Nutzer zu schützen.
Laut der Klageschrift verdient Meta allein mit „hoch riskanten“ Anzeigen jährlich rund $7 Milliarden. In der Klage angeführte interne Meta-Dokumente gehen davon aus, dass das Unternehmen im Jahr 2024 ungefähr $16 Milliarden erwirtschaftete – etwa 10 % seines gesamten jährlichen Umsatzes – durch das Zulassen von Werbung für Betrugs- und verbotene Waren auf Facebook und anderen Plattformen. Die CFA ist der Ansicht, Meta habe gezielt Richtlinien übernommen, die Gewinne über die Sicherheit der Nutzer stellen, indem man Hochrisiko-Werbetreibenden mehr berechnet, statt sie zu verbieten, wie es Wettbewerber wie Google tun.
Die Klage behauptet, Meta habe gegen das „Consumer Protection Procedures Act“ (CPPA) des District of Columbia verstoßen, das unlautere oder irreführende Handelspraktiken in der Werbung für Konsumgüter untersagt. In einer Reaktion dementierte ein Meta-Sprecher die Vorwürfe und erklärte, das Unternehmen werde sich gegen die Behauptungen zur Wehr setzen.
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