Gate News-Nachricht, 22. April — Die britische Financial Conduct Authority (FCA) hat sich kürzlich mit Steuerbehörden und der Polizei abgestimmt, um überraschende Kontrollen an acht Standorten in London durchzuführen, die verdächtigt werden, illegalen Peer-to-Peer (P2P)-Krypto-Handel zu ermöglichen, und sie stellte den Betreibern Unterlassungsanordnungen aus. Dies ist die erste Durchsetzungsmaßnahme der FCA in dieser Art mit mehreren Behörden.
Die bei den Razzien gewonnenen Erkenntnisse haben mehrere strafrechtliche Ermittlungen gestützt, mit einem besonderen Fokus auf Aktivitäten, die möglicherweise Geldwäsche und Terrorfinanzierung umfassen. Die FCA betonte, dass nicht registrierte P2P-Handelsaktivitäten von skrupellosen Akteuren missbraucht werden können, um Gelder zu verlagern und zu verschleiern. Derzeit ist keine Plattform für P2P-Kryptowährungs-Handel in Großbritannien bei der FCA registriert.
Branchenbeobachter sehen das Vorgehen als Wandel von regulatorischen Aussagen hin zu konkreter Durchsetzung, was nahelegt, dass ähnliche Maßnahmen zunehmen könnten. Nach den geltenden Vorschriften gelten Krypto-Assets im Vereinigten Königreich weiterhin als risikoreiche Anlagen und werden vor allem durch Regeln zur Geldwäschebekämpfung und zur Finanzwerbung bestimmt.