Die On-Chain-Analysefirma CryptoQuant veröffentlichte am 1. Mai einen Bericht: Der Bitcoin-Anstieg von 66.000 US-Dollar im April auf 79.000 US-Dollar, also ein Plus von 20%, wurde demnach nahezu vollständig durch Long-Positionen in Futures (Perpetuals) getrieben; die Spot-Nachfrage bleibe durchgehend schwach. Die Gesamtstruktur ähnle der Anfangsphase des Bärenmarkts 2022, während das Korrekturrisiko steige. CNBC zitiert dazu den Leiter der CryptoQuant-Forschung: „Die Abweichung, dass die Nachfrage nach Perpetuals expandiert, während die Spot-Nachfrage schrumpft, ist das deutlichste On-Chain-Signal dafür, dass der Preisanstieg durch Leverage getrieben wird – nicht durch neue Kauforders.“
April-Anstieg 20%: Perpetuals tragen allein, Spot-Nachfrage im Minus
Der von CryptoQuant zur Verfolgung von On-Chain-Spot-Käufen verwendete Indikator „Apparent Demand“ blieb im gesamten April im negativen Bereich – das bedeutet, dass die tatsächliche Kaufaktivität On-Chain abnimmt. Gleichzeitig weiteten sich im Perpetuals-Markt die Long-Positionen aber weiter aus und trieben den Preis von Anfang April rund 66.000 US-Dollar bis Ende des Monats auf 79.000 US-Dollar. Diese Redaktion beobachtete am 2.5. im Gleichlauf, dass BTC die Marke von 78.000 US-Dollar verteidigt, doch die On-Chain-Analyse von CryptoQuant zeigt: Für diese Preiszone fehlt eine strukturelle Spot-Unterstützung.
Der „Bull Score Index“ (Bull-Score-Index) von CryptoQuant fiel im April von 50 auf 40 und ist damit wieder in den Bear-Bereich zurückgekehrt. Historisch gilt: Wenn dieser Index mehrere Monate lang unter 40 liegt, kann BTC neue Hochs meist nur schwer halten; der Korrekturdruck konkretisiert sich dann typischerweise in den folgenden Wochen bis Monaten.
Gleiche Signale wie zu Beginn des Bärenmarkts 2022: Perpetuals treiben, Spot bleibt aus
Der Bericht von CryptoQuant hebt besonders hervor, dass die Struktur „Perpetuals getrieben + Spot-Abwesenheit“ im April stark den On-Chain-Signalen vor dem Start des Bärenmarkts 2022 entspricht. Damals gab es ebenfalls eine Erholung, die von Longs in Perpetuals getragen wurde. Doch auch die Spot-„Apparent Demand“ blieb rückläufig; am Ende mündete das Ganze in einen mehrmonatigen anhaltenden Abwärtstrend.
Der Forschungsleiter warnt: „Historisch gesehen wird so eine Art Erholung normalerweise abgeschlossen, wenn die Perpetual-Positionen glattgestellt werden – dann durch Korrekturen inklusive Liquidationen. Solange die On-Chain-Spot-Nachfrage nicht von negativ auf positiv dreht, fehlt jeder Versuch, 79.000 US-Dollar erneut anzugehen, an On-Chain-Unterstützung und damit an der Basis für einen nachhaltigen Durchbruch.“
Weitere Beobachtung: Zeitpunkt der Glattstellung der Perpetual-Positionen, Rückkehr der Spot-Käufe
Als nächster Punkt steht im Fokus, wann die Long-Positionen in Perpetuals beginnen, sich aufzulösen – denn wenn große Glattstellungen stattfinden, während die Spot-Käufe nicht zurückkehren, könnte das einen scharfen Abverkauf in kurzer Zeit auslösen. Ein weiterer Beobachtungspunkt ist, ob der CryptoQuant-Indikator „Apparent Demand“ von negativen Werten in den positiven Bereich zurückkehrt – das ist ein Schlüssel-Signal dafür, ob aus dem „spekulativen Rebound“ wieder „strukturell bullischer Markt“ wird.
Dieser Artikel CryptoQuant: BTC-April-Anstieg wird von Perpetuals getrieben, warnt vor Korrekturrisiken erschien frühestens in 鏈新聞 ABMedia.