Dubai VARA aktualisiert AML-Richtlinien und verlangt die Integration von FATF-Blacklists in Echtzeit

Die Virtual Asset Regulatory Authority (VARA) von Dubai hat am 16. Juni aktualisierte Leitlinien zur Bekämpfung der Geldwäsche (AML) veröffentlicht. Darin wird von Krypto-Firmen, die in Dubai tätig sind, verlangt, Echtzeit-Daten zu FATF-Hochrisikoländern und zu Blacklist-Ländern in ihre Risikobewertungsmodelle zu integrieren und damit frühere statische Mechanismen zur Compliance-Überwachung zu ersetzen.

Die neuen Regeln schreiben Risikobewertungen mindestens alle drei Monate sowie sofortige Aktualisierungen vor, falls sich operative Strukturen oder Produktlinien in wesentlichem Maß ändern. Unternehmen müssen außerdem Risiken der Proliferationsfinanzierung und Risiken gezielter finanzieller Sanktionen getrennt bewerten, statt sie mit AML-Compliance-Reviews zu kombinieren. VARA erklärte, dass Compliance-Beauftragte, das Senior Management und Vorstandsmitglieder die volle Verantwortung für die verbleibenden Risikobewertungen tragen. Damit vollzieht sich ein Wandel von der Durchsetzung nach Vorfällen hin zu einem proaktiven systemischen Risikomanagement.

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