EZB-Präsidentin Lagarde warnt: Euro-Stablecoins bergen Risiken für die finanzielle Stabilität und die Geldpolitik

Laut Bloomberg warnte EZB-Präsidentin Christine Lagarde, dass eurodenominierte Stablecoins Risiken für die Finanzstabilität und die geldpolitische Transmission bergen und stellte ihre Notwendigkeit infrage. Sie erklärte, dass solche Stablecoins zwar die Finanzierungskosten senken und die globale Attraktivität des Euro steigern könnten, die Kosten jedoch die kurzfristigen Vorteile überwiegen. Lagarde verwies auf ein EZB-Working-Paper vom März, das davor warne, dass eine breite Einführung von Stablecoins erhebliche Risiken für Banken im Euroraum und die monetäre Souveränität schaffen würde. Sie betonte, Europas Priorität liege nicht darin, „Werkzeuge nachzubilden, die andernorts entwickelt wurden“, und bekräftigte erneut das Engagement der EZB, die Entwicklung des digitalen Euro als Alternative voranzutreiben.
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