EZB sollte den digitalen Euro auf den Weg bringen, um die Risiken von Stablecoins abzufedern, sagt Schnabel

Laut Bloomberg erklärte Isabel Schnabel, Mitglied des Exekutivdirektoriums der Europäischen Zentralbank, am 1. Juni, dass Stablecoins mehrere Risiken für die Finanzstabilität und die geldpolitische Transmission darstellen. Schnabel betonte, dass die beste Reaktion der EZB darin bestehe, sicherzustellen, dass öffentliches Geld als Anker des Systems erhalten bleibt, indem sie den digitalen Euro auf den Weg bringt. Sie wies darauf hin, dass private monetäre Innovationen wie Stablecoins zwar erhebliche Vorteile bieten, zugleich aber Risiken für Bank Runs erhöhen, die Wirksamkeit von Zinsentscheidungen schwächen und die internationale Dominanz des US-Dollars weiter verstärken könnten. Schnabel hob hervor, dass die Strategie der EZB vom digitalen Euro abhängt – als Retail-CBDC der Zentralbank – sowie von tokenisiertem Zentralbankgeld als Wholesale-CBDC.
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