Laut PeckShield wurde das eBTC von Echo Protocol ausgenutzt, nachdem Angreifer am Dienstag ungefähr 1.000 nicht autorisierte Tokens im Gegenwert von rund 76,7 Millionen US-Dollar geprägt hatten. Der Vorfall sei auf eine Kompromittierung eines Admin-Private-Keys zurückzuführen, nicht auf eine Schwachstelle im Smart Contract, so der Blockchain-Entwickler Marioo. Zu den Schwachstellen gehörten eine einzelne Signatur für die Admin-Rolle, kein Timelock, keine Obergrenze für das Präge- bzw. Minting-Angebot und kein Rate Limit.
Der Angreifer deponierte 45 eBTC im Wert von 3,45 Millionen US-Dollar als Sicherheiten in das DeFi-Protokoll Curvance, lieh 11,3 Wrapped Bitcoin ($868.000) aus und wusch ungefähr 822.000 US-Dollar über Tornado Cash. Der Angreifer hält laut DeBank weiterhin 955 eBTC im Wert von etwa 73 Millionen US-Dollar. Echo Protocol hat Cross-Chain-Transaktionen bis zur Untersuchung ausgesetzt.