Laut CNN hat sich am 4. Juni der Zeitpunkt der wirtschaftlichen Kompensation als einer der zentralen Knackpunkte in den US-Iran-Verhandlungen herauskristallisiert. Der Iran hat über Vermittler signalisiert, dass er eine sofortige wirtschaftliche Kompensation erwartet, sobald eine vorläufige Absichtserklärung erreicht ist, statt Zahlungen auf einen späteren Termin zu verschieben.
Offizielle der Trump-Administration machen sich Sorgen, dass das Entsperren von Geldern bereits in so einem frühen Stadium den wirtschaftlichen Druck auf den Iran verringern und Washingtons Verhandlungsspielraum für die zweite Phase der Gespräche über die Details des iranischen Nuklearprogramms schwächen könnte. Trump hat sein Team angewiesen, dass jede Vereinbarung deutlich strenger wirken müsse als der Nuklearvertrag von 2015 und jede Handlung vermieden werden sollte, die als „Übergabe großer Bargeldsummen“ ausgelegt werden könnte.