Elizabeth Warren wirft dem Vorsitzenden der SEC Paul Atkins vor, den Kongress über den Rückgang der Vollzugsmaßnahmen in die Irre zu führen

Gate News-Mitteilung, 18. April — Senatorin Elizabeth Warren, die ranghöchste Demokratin im Ausschuss für Bankenwesen des Senats, hat diese Woche einen formellen Brief an den Vorsitzenden der SEC, Paul Atkins, gesendet und behauptet, er habe den Kongress während einer Anhörung am 12. Februar vorsätzlich in die Irre geführt, in Bezug auf den Rückgang der Vollzugsmaßnahmen der Behörde.

Laut den neuesten SEC-Daten habe die Behörde im gesamten Jahr 2025 lediglich 456 neue Durchsetzungsverfahren eingeleitet, davon nur 256 Fälle während der Amtszeit der Trump-Regierung, deutlich unter dem jährlichen Durchschnitt von 765 Fällen im vergangenen Jahrzehnt. Warren führte den starken Rückgang der Vollzugsmaßnahmen, erhebliche Personalreduzierungen und plötzliche Wechsel in der Führungsebene als Belege dafür an, dass Anleger die Bereitschaft und Fähigkeit der SEC hinterfragen sollten, einen angemessenen Schutz zu bieten.

Der Rückgang der Vollzugstätigkeit hat Bedenken hinsichtlich des regulatorischen Umfelds für die Kryptoindustrie und der umfassenderen Marktaufsicht aufkommen lassen.

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