Gate News-Mitteilung, 17. April — Der US-Senator Richard Blumenthal (D-Connecticut) sandte am 17. April Schreiben an das US-Justizministerium (DOJ) und das Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN), in denen er um Klarstellung zum Status zweier Compliance-Monitore bat, die eine große Kryptobörse beaufsichtigen.
Laut früheren Berichten hatten interne Ermittler bei der Börse Führungskräfte gewarnt, dass über $1 Milliarden an Geldern zu iranbezogenen Wallets geflossen seien, sie wurden jedoch anschließend entlassen. Die Börse bestritt, dass die Entlassungen mit den Ergebnissen der Untersuchung zusammenhingen, und erklärte, dass ihre Compliance-Systeme streng seien. Bemerkenswert ist, dass das DOJ zuvor unabhängige Monitoring-Anforderungen für Glencore und Boeing beendet hat, wodurch Fragen aufkommen, ob ähnliche Aufsichtsmechanismen für die betreffende große CEX ausgesetzt werden könnten.
Die Börse wurde 2023 mit 4,3 Milliarden US-Dollar wegen Mängeln bei der Überwachung von Anti-Geldwäsche- und Sanktions-Compliance belegt. Die beiden Compliance-Monitore waren Teil dieser Vergleichsvereinbarung.