Gate News-Mitteilung, 17. April — Die Ethereum Foundation hat eine große Sicherheitsbedrohung im Web3-Ökosystem offengelegt. Ein sechsmonatiges Programm namens ETH Rangers Program, das von der Stiftung unterstützt wird, identifizierte ungefähr 100 nordkoreanische Akteure, die in Web3-Unternehmen mit gefälschten Identitäten arbeiten.
Die Untersuchung, bekannt als Ketman Project, verfolgte verdächtige Entwickleraktivitäten und deckte Akteure auf, die echte Teams infiltriert hatten. Das Programm markierte 53 Projekte, die möglicherweise unwissentlich mit diesen Personen zusammengearbeitet haben. Die Akteure bewarben sich für Remote-Entwicklerpositionen, bauten überzeugende Profile, bestanden Interviews und erhielten Zugang zu sensiblen Systemen und Daten. Die Ethereum Foundation beschrieb dies als eines der schwerwiegendsten Sicherheitsrisiken, denen das Ökosystem heute gegenübersteht. Das Programm stellte außerdem entweder 5,8 Millionen US-Dollar an Vermögenswerten wieder her oder fror sie ein und identifizierte 785 Schwachstellen über Plattformen hinweg, darunter Bugs und Angriffspfade.
Um die Bedrohung anzugehen, entwickelten Forschende einen Erkennungsrahmen, der Teams helfen soll, ungewöhnliche Verhaltensmuster zu identifizieren. Die Ethereum Foundation betonte, dass dezentrale Systeme auch eine dezentrale Verteidigung erfordern, und forderte stärkere Überprüfungen bei Einstellungen, bessere Sicherheitswerkzeuge und ein höheres Bewusstsein für die Taktiken der nordkoreanischen Infiltration. Die Stiftung hob hervor, dass mit dem Wachstum von Web3 der Schutz des Ökosystems ständige Anstrengungen und globale Zusammenarbeit erfordert.