Europäische Bitcoin-Reserve-Strategien weichen vom MicroStrategy-Modell ab, während lokale Ansätze an Zugkraft gewinnen

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Gate News-Meldung, 16. April — Auf der 2026er Paris Blockchain Week erklärte Thomas Vogel, Partner in der Anwaltskanzlei Latham & Watkins, dass europäische Unternehmen beim Emittieren von Finanzinstrumenten wie Wandelanleihen deutlich anderen regulatorischen Zwängen unterliegen als Unternehmen in den USA. Eine geringe Tiefe der Kapitalmärkte, abweichende regulatorische Rahmenbedingungen und unterschiedliche Verhaltensweisen von Investoren erschweren es europäischen Unternehmen, die Bitcoin-Treasury-Strategie von MicroStrategy direkt zu kopieren.

Stattdessen setzen europäische Unternehmen zunehmend auf lokale Ansätze. Alexandre Laizet, Leiter der Bitcoin-Strategie beim französischen Treasury-Unternehmen Capital B, stellte fest, dass europäische Firmen französische öffentliche Märkte und auf Luxemburg basierende Infrastruktur nutzen, um kapital mit Bitcoin-Bezug aufzunehmen. Dieser Wandel spiegelt eine strategische Anpassung an regionale Marktbedingungen und regulatorische Rahmenwerke wider.

Derzeit sind große europäische Bitcoin-Bestandsunternehmen weiterhin deutlich kleiner als ihre US-Pendants. Bitcoin Group SE (Germany) hält 3.605 BTC (ungefähr $268 million); Capital B hält 2.925 BTC zu durchschnittlichen Kosten von $99.932, derzeit um etwa 25,6% im Minus; Treasury (Netherlands) hält 1.111 BTC zu durchschnittlichen Kosten von $111.857, um etwa 33,5% im Minus; und H100 Group (Sweden) hält 1.051 BTC zu durchschnittlichen Kosten von $114.615, um etwa 35,1% im Minus.

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