FBI-Fall mit Krypto-Token-Trap: Marktmacher wurden dabei erwischt, wie sie das Handelsvolumen fälschten

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Die FBI-Operation NexFundAI ist nach dem erneuten Fokus zurückgekehrt, nachdem Krypto-Kommentatoren Evan Luthra und Carl Moon neue aufmerksamkeitsstarke Posts geteilt hatten, in denen es angeblich darum ging, wie US-Agenten einen gefälschten Ethereum-Token nutzten, um Krypto-Market-Maker aufzuspüren.
Zusammenfassung

  • FBI-Agenten schufen NexFundAI als echten ERC-20-Token, um angebliche Wash-Trading-Firmen zu fassen.
  • Evan Luthra sagte, Market Maker hätten gefälschte Umsätze, Chart-Painting und botgetriebenen Handel angeboten.
  • Crypto.news hatte zuvor berichtet, dass NexFundAI zu Anklagen gegen 18 Personen und Organisationen geführt habe.

In einem X-Post sagte Evan Luthra, das FBI habe einen ERC-20-Token namens NexFundAI mit einem Angebot von 100 Milliarden Token, einer Website und einem Branding erstellt, das so aufgebaut sei, dass es wie ein normales Krypto-Projekt wirke. Er sagte, Undercover-Agenten hätten als Projektteam gehandelt und Market Maker um Hilfe gebeten, um gefälschte Handelsaktivität zu erstellen.

Carl Moon postete ebenfalls, dass das FBI seinen eigenen Krypto-Token gestartet habe, um Betrüger auszutricksen. Er sagte, der Token habe eine echte Seite und ein echtes Branding gehabt, und dass angebliche Betrüger schon bald anboten, Undercover-Agenten gefälschte Umsätze zu geben.

Crypto.news hatte zuvor berichtet, dass NexFundAI im Rahmen der Operation Token Mirrors erstellt wurde, um Wash-Trading- und Pump-and-Dump-Schemata aufzudecken.

Luthra: Firmen boten gefälschte Umsätze an

Luthra sagte, Gotbit, MyTrade, CLS Global und ZM Quant gehörten zu den Firmen, die in der Operation erwischt wurden. Er behauptete, Gotbit könne den Umsatz von NexFundAI auf 1 Million US-Dollar pro Tag in sechs Stunden pushen, und das für etwa 200 US-Dollar. Er behauptete außerdem, das Unternehmen habe in internen Aufzeichnungen „fake volume“ und „market volume“ verfolgt. > 🚨THE FBI CREATED A FAKE CRYPTOCURRENCY.. LISTED IT ON UNISWAP.. HIRED MARKET MAKERS TO PUMP IT.. THEN ARRESTED EVERYONE WHO SAID YES..
> > > THIS IS THE CRAZIEST LAW ENFORCEMENT OPERATION IN CRYPTO HISTORY!!!
> > > The FBI built an actual ERC-20 token on Ethereum called NexFundAI.. 100... https://t.co/XqaJPp6xSV pic.twitter.com/ViVhFndMPu
> > > > > > --- Evan Luthra (@EvanLuthra) May 20, 2026

Der Post behauptete außerdem, MyTrade habe in einem aufgezeichneten Anruf die Psychologie der Chart-Manipulation erklärt. Luthra zitierte eine Teilnehmerin/einen Teilnehmer mit den Worten: „We make the chart look like a really nice roller coaster ride.“ Er zitierte zudem die Person mit den Worten: „We have to make them lose money in order to make profit.“

Retail-Trader kauften den Köder-Token weiterhin

Luthra sagte, ein besonders auffälliger Teil des Falls sei gewesen, dass echte Nutzer NexFundAI gekauft hätten. Der Token habe kein echtes Produkt gehabt, kein echtes Team und darüber hinaus keine öffentliche Utility außer der Untersuchung, so sein Post. Dennoch reichte ein gefälscht wirkender Momentum-Impuls aus, um Retail-Käufer anzuziehen.

Außerdem behauptete er, das FBI habe später ein Wiedergutmachungs-Portal einrichten müssen, nachdem Liquidität entfernt worden sei und einige Nutzer Geld verloren hätten. Luthra fügte hinzu, dass ein weiterer Akteur den NexFundAI-Smart-Contract innerhalb von 24 Stunden nach der DOJ-Ankündigung geklont habe und 127.000 US-Dollar verdient habe, indem er dasselbe hype-getriebene Muster genutzt habe.

Breitere Folgen

Crypto.news hatte zuvor berichtet, dass die Operation des FBI zu Anklagen gegen 18 Personen und Organisationen geführt habe. In demselben Bericht wurden ZM Quant, CLS Global, MyTrade und Gotbit in Verbindung mit angeblichem Wash-Trading und Marktmanipulation genannt.

Zusätzliche Berichte hatten außerdem gemeldet, dass CLS Global eine Strafe in Höhe von 428.000 US-Dollar für Wash-Trading erhalten habe, das mit NexFundAI zusammenhing. Das Unternehmen wurde für drei Jahre unter Bewährung gestellt und während dieser Zeit daran gehindert, in den USA Dienstleistungen anzubieten.

In einem späteren Update von Crypto.news warnte das FBI, dass Betrüger in Tron gefälschte Token nutzten, die so aussahen, als würden sie das Branding der Strafverfolgung kopieren. Dieser Bericht nannte NexFundAI zudem als früheres Beispiel für einen vom FBI erschaffenen Token, der dazu genutzt wurde, Wash-Trading aufzudecken.

Luthra sagte, das FBI habe später eine weitere Operation durchgeführt, an der ein Token namens Lexobit beteiligt war, was zu 10 weiteren Festnahmen führte. In seinem Post hieß es, dass IRS-Forensiker festgestellt hätten, dass 1.209 von 1.221 Trades in der Aktivität eines Unternehmens zu Wallets zurückgingen, die es kontrollierte. Die Botschaft insgesamt war klar: Gefälschte Umsätze können einen Token aktiv aussehen lassen, während echte Trader zur Exit-Liquidität werden.

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