Laut den von Jin Shi zusammengestellten Finanzdaten hielt die US-Notenbank Federal Reserve am 8. Mai ihre geldpolitische Ausrichtung bei. Dabei signalisierten Fed-Vertreter, dass die Zinssätze über einen längeren Zeitraum unverändert bleiben würden. Fed-Chefin Hamac erklärte, das Basisszenario sehe vor, dass die Zinsen über einen längeren Zeitraum stabil bleiben, während man zugleich offen für künftige Anpassungen bleibt – angesichts der derzeitigen Unsicherheiten. Die Entlassungen in US-Unternehmen stiegen im April um 38% gegenüber dem Vormonat, obwohl die Zahlen seit Jahresbeginn 50% unter denen des Vorjahres liegen. Die erstmaligen Arbeitslosenmeldungen zogen in der vergangenen Woche leicht an, was auf einen Arbeitsmarkt hindeutet, der von geringer Neueinstellung und niedrigen Entlassungen geprägt ist.
Weltweit signalisierten Zentralbanken ihre Bereitschaft, den Kurs anzupassen. Die EZB-Direktorin Schnabel warnte, die Europäische Zentralbank könnte die Zinsen anheben müssen, falls sich Energieschocks verstärken. Die neueste Intervention der Bank of Japan könnte zudem 5,01 Billionen Yen erreichen. Der Chef der indonesischen Zentralbank sagte groß angelegte Währungsinterventionen rund um die Uhr zu, einschließlich der Offshore-Märkte. Die Zentralbank Serbiens hielt ihren Leitzins bei 5,75%.