Fed wird deutlich hawkisch; Projekte mit 3,8% Zinsen für 2026; die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im Dezember steigt am 23. Juni auf 77%

Laut der Wintermute-Analyse, die von BlockBeats berichtet wurde, hielt die Federal Reserve am 23. Juni die Zinssätze bei 3,50 %–3,75 % und signalisierte eine hawkische Wende. Das jüngste Dot-Plot drehte die Richtung um: Statt Zinssenkungen anzudeuten, deutet es nun auf Zinserhöhungen hin. Die Median-Projektion für den Zinssatz im Jahr 2026 stieg auf 3,8 % von zuvor 3,4 %. Von 18 Amtsträgern erwarten neun zumindest eine Zinserhöhung in diesem Jahr, und 17 sehen Inflationsrisiken als eher nach oben gerichtet. Entsprechend passten sich die Markterwartungen an: Die Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung im Dezember stieg von 24 % einen Monat zuvor auf 77 %, was darauf hindeutet, dass die Fed ihre Bemühungen zur Inflationsbekämpfung wieder stärker auf den Kern der Geldpolitik ausrichtet. Unabhängig davon kam ein für den 19. Juni geplanter Iran-Deal ins Stocken, nachdem Israels Angriff auf den Süden des Libanon Iran dazu veranlasste, die Verhandlungen zu verlassen. Die Kryptowährungsmärkte preisten das Risiko daraufhin neu ein, obwohl die Zuflüsse in ETFs und von institutionellen Anlegern weiterhin gedämpft bleiben. Der Marktfokus wird sich nun auf die US-PCE-Daten und Entwicklungen im Nahen Osten verlagern.
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