Australisches Bundesgericht verhängt 20,5 Millionen AUD Geldstrafe gegen ASX wegen irreführender Aussagen zur CHESS-Ablösung

Nach einem am 3. Juli veröffentlichten Urteil des australischen Bundesgerichts wurde die Australian Securities Exchange zu einer zivilrechtlichen Geldstrafe in Höhe von 20,5 Millionen Australischen Dollar sowie zur Zahlung von 3 Millionen Australischen Dollar für die Verfahrenskosten der australischen Wertpapier- und Investitionskommission verurteilt. Das Gericht befand, dass die Börse Anleger über ihr problematisches CHESS-Ersatzprogramm in die Irre geführt hatte.

Das Bundesgericht stellte fest, dass die Marktankündigung der ASX vom 10. Februar 2022, in der das Projekt als „gut voranschreitend“ beschrieben wurde, irreführend war, obwohl interne Informationen ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Lieferung zeigten. Nur sechs Wochen später informierte die ASX die Anleger darüber, dass das Projekt voraussichtlich erhebliche Verzögerungen erleiden werde. Richterin Markovic betonte, dass die ASX als Betreiberin der kritischen Marktinfrastruktur Australiens „einen Maßstab für Genauigkeit und Transparenz hätte setzen sollen“, jedoch „hinter diesen Standards zurückgeblieben“ sei.

Disclaimer: The information on this page may come from third-party sources and is for reference only. It does not represent the views or opinions of Gate and does not constitute any financial, investment, or legal advice. Virtual asset trading involves high risk. Please do not rely solely on the information on this page when making decisions. For details, see the Disclaimer.
Kommentieren
0/400
Keine Kommentare