Die Federal Reserve wird hawkisch und verschiebt die Erwartungen für Zinssenkungen auf Ende 2026 oder Anfang 2027

GateNews
Laut Analyst Eamonn Sheridan von investinglive haben die Sitzungsprotokolle der US-Notenbank (Federal Reserve) von April heute (25. Mai) eine deutliche Richtungsänderung offengelegt. Die bisherige Formulierung, die „flexible und schnelle“ Reaktionen auf Konjunkturdaten betonte, wurde durch eine deutlich hawkische Kommunikation ersetzt: Anhaltende Inflation, kombiniert mit Unsicherheit über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Iran-Konflikts, könnte bedeuten, dass die Geldpolitik länger pausiert bleibt als zuvor erwartet. Die Inflation überträgt sich inzwischen von den Treibstoffkosten auf Versandraten, Flugpreise und Düngerpreise und weitet damit den inflationsgetriebenen Druck sektorübergreifend aus. An den Märkten wird derzeit erwartet, dass Zinssenkungen frühestens bis Ende 2026 oder Anfang 2027 wieder einsetzen könnten, abhängig vom weiteren Inflationsverlauf. Fed-Vorsitzender Waller befürwortet Zinssenkungen persönlich, was potenziell zu Spannungen mit einem zunehmend hawkisch ausgerichteten Gremium führen könnte.
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