FIFA führte auf seiner FIFA-Connect-Plattform blockchainbasierte Right-to-Buy- (RTB-) digitale Assets ein, die auf der Avalanche-Blockchain aufgebaut sind. Damit können Fans sich die Berechtigung sichern, Tickets für die bevorstehende Weltmeisterschaft kaufen zu dürfen. Die Initiative verarbeitete innerhalb weniger Tage mehr als 60.000 Transaktionen, während die Nachfrage nach FIFA-Ticketzugang weiter anstieg. Damit markiert sie eines der größten Ereignisse für die reale Akzeptanz von Blockchain im Bereich Sportticketing. Es wird erwartet, dass das Turnier mehr als 3,5 Millionen Zuschauer anzieht, wobei die Blockchain-Infrastruktur die Ticketverteilung und die Transaktionsverarbeitung im großen Maßstab steuert.
Avalanche verarbeitet über 60.000 Transaktionen in wenigen Tagen
Arielle Pennington, Senior Vice President of Growth bei Avalanche, berichtete, dass innerhalb weniger Tage mehr als 60.000 Transaktionen auf Avalanche verarbeitet wurden, während die Nachfrage nach FIFA-Ticketzugang weiter wuchs. Die Transaktionsvolumina stiegen auf ein Niveau, das ungefähr 24-mal höher als die normale Aktivität war, während die Zahl der aktiven Adressen um etwa das Zehnfache zunahm. Pennington betonte, dass diese Ergebnisse erfasst wurden, bevor das Turnier offiziell begonnen hatte. Der starke Anstieg der Netzwerkaktivität zeigt, wie große Sportereignisse Blockchain-Technologie einem Mainstream-Publikum näherbringen können.
FIFA Connect betreibt Blockchain-Infrastruktur transparent für Nutzer
Pennington argumentierte, dass das Wachstum der Nutzung zeigt, wie Blockchain-Technologie eine breite Akzeptanz erreichen kann, wenn sie im Hintergrund arbeitet, ohne dass Nutzer die zugrunde liegende Infrastruktur verstehen müssen. Sie deutete an, dass sich die Blockchain-Branche historisch häufig darauf konzentriert habe, Menschen dazu zu bringen, sich für Blockchain-Netzwerke selbst zu interessieren, statt für die praktischen Vorteile, die sie ermöglichen. Nach ihrer Einschätzung priorisieren Nutzer und Institutionen generell die Qualität von Services und Anwendungen statt die spezifischen Technologien, die sie antreiben. Sie stellte fest, dass Organisationen vor allem an Lösungen interessiert sind, die Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit, Sicherheit, Transparenz und globale Erreichbarkeit bieten. Pennington erklärte, dass Produkte, die auf Blockchain-Netzwerken basieren, voraussichtlich an Zustimmung gewinnen, wenn sie diese zentralen Vorteile durchgängig besser liefern als herkömmliche Systeme. Sie ergänzte, dass bereits Millionen Fußballfans mit einer blockchainbasierten Ticketing-Plattform interagieren, auch wenn die meisten nicht wissen, welche Technologie das Erlebnis unterstützt.
Regulierungsbehörden starten Prüfungen zur RTB-Token-Struktur
Der Schweizer Glücksspielregulator Gespa reichte eine Beschwerde ein und behauptete, die RTB-Tokens könnten potenziell als illegale Glücksspielprodukte gemäß den anwendbaren Vorschriften eingestuft werden. Als Reaktion auf diese Bedenken haben die Aufsichtsbehörden begonnen, die Initiative zu prüfen. Der New Yorker Attorney General Letitia James und der New Jersey Attorney General Jennifer Davenport haben Untersuchungen zu Aspekten des Ticketverkaufsprozesses von FIFA eingeleitet.
FAQ
Was hat FIFA auf der Avalanche-Blockchain eingeführt?
FIFA führte auf seiner FIFA-Connect-Plattform blockchainbasierte Right-to-Buy- (RTB-) digitale Assets ein, die auf Avalanche aufgebaut sind. Damit können Fans sich die Berechtigung sichern, Tickets für die bevorstehende Weltmeisterschaft kaufen zu dürfen.
Wie viele Transaktionen hat Avalanche für das FIFA-Ticketing verarbeitet?
Avalanche verarbeitete innerhalb weniger Tage mehr als 60.000 Transaktionen, während die Nachfrage nach FIFA-Ticketzugang wuchs. Dabei stiegen die Transaktionsvolumina ungefähr auf das 24-fache des normalen Aktivitätsniveaus, und die Zahl der aktiven Adressen nahm etwa um das Zehnfache zu.
Welche Regulierungsbehörden prüfen die RTB-Token von FIFA?
Der Schweizer Glücksspielregulator Gespa reichte eine Beschwerde ein und behauptete, die RTB-Tokens könnten illegale Glücksspielprodukte sein. Der New Yorker Attorney General Letitia James und der New Jersey Attorney General Jennifer Davenport haben Untersuchungen zum Ticketverkaufsprozess von FIFA eingeleitet.