Ehemaliger Nvidia-Manager gründet EverGreen, betreut 30.000 Alumni-Mitglieder und investiert in KI-Startups

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前輝達高管創立EverGreen

Laut Business Insider vom 21. Juni wurde EverGreen im März offiziell gegründet. Es handelt sich um eine Community aus ehemaligen NVIDIA-Mitarbeitern, die Beratungs- und Investmentleistungen für AI-Startups anbietet. Die vier Gründungspartner stammen allesamt aus der Führungsebene von NVIDIA, haben inzwischen rund 30.000 Mitglieder aufgebaut und in Projekte wie Protopia AI und Sophia Space investiert.

Die vier Gründungspartner von EverGreen und ihre jeweiligen NVIDIA-Hintergründe

Greg Estes: Er arbeitete fast 16 Jahre bei NVIDIA, unter anderem als Vice President für Marketing und Developer Programs, und arbeitete eng mit Jen-Hsun Huang zusammen. Er leitete zudem das NVIDIA Inception Startup-Inkubationsprogramm, das über 40.000 Unternehmen betreute (mit Cloud-Service-Kontingenten und technischen Ressourcen). Er sagte, EverGreen ermögliche es ihm, weiter mit dem Startup-Ökosystem in Kontakt zu bleiben, das er über viele Jahre gefördert habe. Außerdem widersprach er der Behauptung, dass NVIDIA-Mitarbeiter nach dem Vermögensaufbau zu früh in den Ruhestand gingen. Er merkte an, dass viele weiterhin bleiben – darunter auch Millionäre im Team der Top-Manager – „weil sie diese Arbeit lieben“.

Jeff Brown: Ehemaliger NVIDIA-Geschäftsführer. Er war bereits vor einigen Jahren ausgestiegen, bevor der AI-Boom einsetzte, und konzentriert sich seither auf die Beratung von Startups und Risikokapital.

Devang Sachdev und Vishal Lulla: Ehemalige Leiter für Produkt.

Das Investmentmodell von EverGreen: Einzelfallprüfung, bereits investiert in Protopia AI und Sophia Space

EverGreen ist kein klassischer VC-Fonds und verwaltet keinen einzelnen Kapitalpool. Stattdessen bewertet die Organisation Startups einzeln und lädt dann Mitglieder zur Investition ein. Der Fokus liegt auf Bereichen, in denen es mit NVIDIA zusammenarbeitet, aber nicht direkt konkurriert: Dazu zählen Infrastruktur, Developer-Tools und Robotik.

Bereits investierte Projekte: Protopia AI (Security-Startup, gegründet von Eiman Ebrahimi, einem ehemaligen NVIDIA-Forscher, als Mitgründer); Sophia Space (ein Unternehmen für Orbital Computing, das in der März-2026-GTC-Themenansprache von Jen-Hsun Huang erwähnt wurde). Die Formate umfassen Startup-Demos und 1:1-Coaching.

Estes sagte: „Der Wert von EverGreen liegt in seinem Netzwerk – nicht in unserem Geld.“

Die Beziehung zwischen EverGreen und NVIDIA: Keine formelle Verbindung, aber genehmigt, Dealflow fließt zu NVentures

EverGreen hat keine formelle Verbindung zu NVIDIA. Estes sagte, er habe sich vor seinem Einstieg in EverGreen mit Führungskräften von NVIDIA getroffen und dafür eine Genehmigung erhalten. EverGreen verknüpft außerdem Startups mit der Investment-Einheit von NVentures bei NVIDIA: „Wenn du in der Venture-Capital-Abteilung von NVIDIA arbeitest, bieten wir dir Deal-Opportunities.“ Estes ergänzte: „Wenn NVIDIA unsere Existenz nicht mag, dann gibt es keine Chance auf Erfolg.“

Brown erklärte, der Name EverGreen rühre daher, dass viele ehemalige Mitarbeiter auch lange nach dem Ausscheiden weiterhin „grün (NVIDIAs Markenfarbe) begeistert“ seien. Er nannte außerdem das Google-Xoogler-Community-Umfeld sowie das Netzwerk der Microsoft-Alumni als ähnliche Beispiele.

Häufige Fragen

Akzeptiert EverGreen nur Gründer von ehemaligen NVIDIA-Mitarbeitern?

Laut Estes müssen Gründer keine NVIDIA-Alumni sein, um beitreten zu können. Obwohl das frühe Ziel tatsächlich darin bestand, NVIDIA-Alumni zu bedienen, steht es mittlerweile auch einem breiteren Kreis von AI-Entrepreneuren offen. Estes wies außerdem darauf hin, dass NVIDIA-Mitarbeiter typischerweise nicht kündigen, weshalb es schon rein zahlenmäßig nicht viele Gründer unter den ehemaligen Mitarbeitern gibt.

Wie arbeitet EverGreen mit der Investment-Sparte NVentures von NVIDIA zusammen?

Laut Estes verknüpft EverGreen Startups mit der Investment-Sparte von NVentures bei NVIDIA und schafft so eine ergänzende Beziehung, die „Deal-Opportunities“ ermöglicht. EverGreen hat keine formelle finanzielle Beziehung zu NVIDIA, aber Estes sagt, er habe vor der Gründung bereits die Genehmigung durch Führungskräfte von NVIDIA erhalten. Die Beziehung ist als Ergänzung und nicht als Wettbewerb positioniert.

Wie unterscheidet sich die Investitionsstruktur von EverGreen von der traditionellen VC-Struktur?

Laut Bericht verwaltet EverGreen keinen einzelnen Kapitalpool. Stattdessen prüft es Startups jeweils einzeln und lädt Mitglieder ein, jeweils selbst zu entscheiden, ob sie investieren. Dieses Modell erlaubt es den Mitgliedern, sich neben weiteren Geschäftsvorhaben an Investitionen zu beteiligen. So hängt der Kernwert von EverGreen stärker von seinem Netzwerk mit 30.000 NVIDIA-Alumni ab – nicht von der Größe des Kapitals.

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