Laut Anthony Willis, Seniorökonom bei Columbia Thread Investment, steigen am 19. Mai die globalen Renditen von Staatsanleihen deutlich an, da sich die Finanzierungsbedingungen verschärfen und die Märkte erwarten, dass die Inflation aufgrund höherer Energiekosten über einen längeren Zeitraum erhöht bleibt.
Willis geht davon aus, dass die Europäische Zentralbank zuerst auf ihrer Junisitzung die Zinsen anheben wird, gefolgt von der Bank of England im Juli. Er wies darauf hin, dass sich die Markterwartungen an die Federal Reserve erheblich verändert haben: von der Annahme aggressiver Zinssenkungen unter neuer Führung hin zu einer Preissetzung für Zinserhöhungen in den nächsten 12-18 Monaten.