Laut Bericht der Europäischen Zentralbank vom Juni 2026 entfiel Gold bis zum Jahresende 2025 auf 27% der gesamten globalen offiziellen Reserven und übertraf damit erstmals seit Jahrzehnten US-Treasuries, die bei 22% lagen. Dies markiert einen bedeutenden Wandel in der Strategie der Zentralbanken bei den Reserven: Gold stieg von 20% ein Jahr zuvor, während die Bestände an Treasury von 25% zurückgingen.
Die Veränderung spiegelt breitere Bedenken hinsichtlich des geopolitischen Risikos und der Abhängigkeit vom US-Dollar wider – weniger eine reine Wertsteigerung der Vermögenswerte. Seit August 1971, als die USA die Dollar-Umtauschbarkeit in Gold aussetzten, hat der Dollar laut Daten von Incrementum AG und LSEG in Gold gerechnet um ungefähr 99,24% an Wert verloren.