Goldman Sachs verschiebt Zinssenkungen der Fed auf 2027 und erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung auf 20%

Laut Goldman Sachs erwartet das Unternehmen in diesem Jahr nicht mehr, dass die Federal Reserve die Zinsen senkt, aufgrund eines stärkeren als erwarteten Arbeitsmarkts. Die Bank hat ihre Prognose für die letzten beiden Fed-Zinssenkungen von Dezember 2026 und März 2027 auf Juni und Dezember 2027 nach hinten verschoben. Der Chefvolkswirt der Bank in den USA, David Mericle, merkte jedoch an, dass Zinserhöhungen weiterhin unwahrscheinlich bleiben, da die Inflation offenbar „nicht sich selbst tragend“ ist. Goldman erhöhte die Wahrscheinlichkeit für eine kleine Zinserhöhung von 10% auf 20% und senkte gleichzeitig die Basiswahrscheinlichkeit für zwei Zinssenkungen um jeweils 25 Basispunkte im kommenden Jahr von 40% auf 30%. Zudem senkte das Unternehmen seine Prognose für die US-Arbeitslosenquote für 2026 auf 4,4%.
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