Huawei-AI-Chips sollen um 60% bis 12 Milliarden steigen: Angriff auf NVIDIAs China-Aufträge

ChainNewsAbmedia

Der chinesische Tech-Riese Huawei prognostiziert, dass der Umsatz mit KI-Chips im Jahr 2026 um mindestens 60% wachsen und 12 Milliarden US-Dollar erreichen wird – nach 7,5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025. Die Zahl wurde vom britischen „Financial Times“ unter Berufung auf interne Huawei-Quellen berichtet und von Reuters weitergegeben. Der Kern der Zielsetzung ist, dass der neueste Prozessor Ascend 950PR von Huawei bereits im März 2026 in die Massenproduktion gegangen ist und sich zudem bereits den Großteil der Kundenaufträge für 2026 gesichert hat; der Nachfolger Ascend 950DT wird für das vierte Quartal 2026 erwartet. Reuters vermerkte bei der Weitergabe, dass „keine unabhängige Überprüfung“ möglich sei, doch die 60% Wachstumsrate passt zum Takt der KI-Geschäftsentwicklung, den Huawei in der Vergangenheit öffentlich gezeigt hat.

2025 7,5 Milliarden → 2026 12 Milliarden: 60% Wachstum pro Jahr

Der Umsatz-Basiswert im Huawei-KI-Chipgeschäft lag 2025 bei etwa 7,5 Milliarden US-Dollar, 2026 ist ein Ziel von 12 Milliarden US-Dollar vorgesehen – das entspricht einem Wachstum von +60% pro Jahr. Dieses Tempo liegt deutlich über der gesamten Wachstumsrate des globalen Markts für KI-Chips (NVIDIA erwartet für 2026 ein Plus von 40-50%, AMD rechnet mit einem Anstieg von 35-45%), was auf die besondere Stellung von Huawei im chinesischen Binnenmarkt zurückzuführen ist: Da US-Ausfuhrkontrollen für die NVIDIA H-Serie und die AMD MI-Serie weiterlaufen, sind chinesische KI-Unternehmen gezwungen, nach lokalen Alternativen zu suchen. Die Ascend-Serie von Huawei wird damit faktisch zum Ersatz für die NVIDIA H100/H200.

Ein weiteres Signal aus dem FT-Bericht ist, dass „Ascend 950PR sich bereits den Großteil der Aufträge für 2026 gesichert hat“. In der Branche der KI-Chips bedeutet das frühe Absichern von Jahresaufträgen, dass Kunden dem Versprechen einer stabilen Lieferfähigkeit sehr stark vertrauen – Huawei ist damit nicht nur „ein Notfall-Ersatz“, sondern rückt ins Zentrum der Produktionsplanung. Zu den Kunden zählen große chinesische KI-Player wie DeepSeek, Alibaba Cloud und Tencent Cloud.

Produkt-Takt: Ascend 950PR startet im März in die Massenproduktion, 950DT übernimmt im Q4

Ascend 950PR ist der neueste Prozessor der Huawei-Ascend-Serie. Er startet im März 2026 in die Massenproduktion und nutzt den SMIC-7-nm-Fertigungsprozess (aufgrund von US-Sanktionen ist keine Fertigung mit TSMC 5nm oder 3nm möglich). Obwohl der Fertigungsprozess eine Generation hinter dem NVIDIA H200 mit 4nm liegt, beruht die Anziehungskraft von 950PR im chinesischen Markt vor allem auf drei Punkten: Erstens kann es zuverlässig geliefert werden (NVIDIA ist durch Export-Restriktionen eingeschränkt); zweitens gibt es eine enge Software-Hardware-Integration (Huawei bietet End-to-End-Lösungen); drittens eine Preisstrategie (die interne Preisgestaltung liegt unter der von NVIDIA bei gleichwertigen Produkten).

Der Nachfolger Ascend 950DT soll im vierten Quartal 2026 erscheinen. Möglicherweise nutzt er einen fortschrittlicheren Fertigungsprozess oder eine höherdichte Packaging-Technologie. Er dürfte das Kernprodukt sein, mit dem Huawei 2027 auf ein noch größeres Bestellvolumen drückt. Für die weltweite Struktur der Bereitstellung von KI-Rechenleistung bedeutet die schnelle Expansion der Ascend-Serie in China, dass der Anteil von NVIDIA am chinesischen KI-Markt weiter erodieren dürfte. Dieser Trend steht im Kontrast zu den jüngsten US-Maßnahmen gegen chinesische Unternehmen, die „US-basierte KI-Modelle nutzen“.

Weitere Beobachtungspunkte: Tatsächliche Auslieferungen vs. Bestellziele, Fertigungs-Upgrade-Takt, Exportkontrollen als Gegenschlag

Das Ziel von 12 Milliarden US-Dollar setzt voraus, dass der tatsächliche Auslieferungs-Takt für Ascend 950PR mitzieht. Zu beobachten ist Folgendes: Erstens, ob SMIC die für Huawei benötigte 7-nm-Kapazität für Chips stabil liefern kann; zweitens, ob nach dem Launch von 950DT im vierten Quartal die Aufträge für 950PR abwandern; drittens, ob US-Exportkontrollen sich weiter auf die Ebene von Huawei-Chip-Design-Tools oder EDA-Software ausweiten, um dem Aufstieg chinesischer KI-Chips aus dem Inland entgegenzuwirken. Der indirekte Effekt auf die Kryptoindustrie besteht darin, dass die Internationalisierung der KI-Rechenleistung in Richtung China beschleunigt wird und möglicherweise dazu führt, dass bei globalen KI-Agent-Tools eine „chinesische Version vs. westliche Version“-Aufspaltung entsteht – verbunden mit der Auswahl und Akzeptanz von Krypto-KI-Tools (zum Beispiel: DeepSeek bei Polymarket vs. OpenAI bei Polymarket).

Dieser Artikel Huawei-KI-Chips: Zuwachs um 60% auf 12 Milliarden US-Dollar – sichert sich am frühesten NVIDIA-Aufträge aus China ist zuerst auf Ketten-News ABMedia erschienen.

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