Laut CCTV erklärte der ungarische Premierminister Viktor Orbán am 3. Juni in den sozialen Medien, dass seine Regierung die Beschleunigung der EU-Beitrittsverhandlungen für Ukraine nicht unterstützt. Orbán verwies darauf, dass Ungarn und Ukraine eine wichtige Vereinbarung zu Fragen getroffen hätten, die ungarische Minderheiten in der Ukraine betreffen, darunter Sprach-, Bildungs- und Kulturrechte, was den Weg für die Eröffnung des ersten Kapitels der EU-Beitrittsgespräche für Ukraine ebnen könnte.
Orbán sagte, Ungarn werde einen rechtlich bindenden nationalen Referendum über den EU-Beitritt der Ukraine durchführen, falls Ukraine alle 33 Kapitel der Beitrittsverhandlungen innerhalb von 10 bis 15 Jahren abschließt.