Hyperliquid blockiert Wallets über indirekte HTX-Links nach den UK-Sanktionen vom 26. Mai zur Umgehung von 1,5 Milliarden US-Dollar gegen Russland

HYPE-4,82%
HTX-0,99%
LIT-6,92%

Laut Angaben des Nutzers begann Hyperliquid damit, Wallets mit indirekten Verbindungen zu HTX seit dem 26. Mai 2026 zu blockieren. Hintergrund: Die britischen Behörden hatten die Börse wegen des Verdachts auf die Umgehung von Russland-Sanktionen im Gegenwert von 1,5 Milliarden US-Dollar sanktioniert. Der Nutzer behauptet, die in Singapur registrierte Plattform habe eine zu strenge Auslegung der britischen Sanktionen übernommen und blockiere Adressen bereits auf Basis minimaler Kontakte mit HTX – einschließlich Fällen, in denen Nutzer anderen lediglich Geld geliehen hätten, während die gelinkten Wallets mit HTX verbunden waren.

Andere Plattformen gingen anders vor. OpenSea hob ähnliche Wallets innerhalb von Stunden wieder auf, während Lighter und andere Exchanges sie gar nicht blockierten. Das deutet darauf hin, dass transparente Einspruchsverfahren nicht zwangsläufig rechtliche Risiken erzeugen. Der On-Chain-Analyst ZachXBT stellte fest, dass solche strengen Auslegungen die Einschätzung von Blockchain-Risiken geschwächt haben: Compliance-Systeme würden inzwischen viele normale Wallets als „high risk“ einstufen, nur weil sie in der Vergangenheit mit HTX interagiert hatten.

Disclaimer: The information on this page may come from third-party sources and is for reference only. It does not represent the views or opinions of Gate and does not constitute any financial, investment, or legal advice. Virtual asset trading involves high risk. Please do not rely solely on the information on this page when making decisions. For details, see the Disclaimer.
Kommentieren
0/400
Keine Kommentare