
Laut einer offiziellen Warnmeldung, die am 28. April vom Indian Cybercrime Coordination Centre (I4C) veröffentlicht wurde, nimmt der „Wallet Theft“-Betrugsfall mit Bezug auf Trust Wallet Nutzer weiter zu. Die Angreifer verleiten Nutzer dazu, mithilfe gefälschter Schritte zur „Krypto-Asset-Verifizierung“ Wallet-Berechtigungen bösartigen Smart Contracts zu erteilen; die Gelder werden anschließend automatisch über Skripte abgezogen. Das I4C erklärte, dass sich der Wachstumstrend der genannten Betrugsfälle aus einem starken Anstieg der Beschwerden ergibt, die über den staatlichen Meldeeingang für Cyberkriminalität eingegangen sind.

(Quelle: I4C)
Laut der offiziellen Mitteilung des I4C wurde diese Warnung nach einem sprunghaften Anstieg von Kryptowährungsbetrugsbeschwerden im ganzen Land offiziell veröffentlicht. Das I4C führt aus, dass bei „Wallet Theft“-Angriffen vor allem Einzelhändler betroffen sind, die Kryptowährungen über selbstverwaltete Wallets (self-custodial wallet) nutzen; Trust Wallet Nutzer gehören zu den betroffenen Gruppen.
Laut der offiziellen Ankündigung des I4C umfasst die Betrugsmasche, die Gegenstand dieser Warnung ist, die folgenden Schritte:
Kontaktaufnahme mit den Opfern: Angreifer kontaktieren die Zielnutzer zunächst über Peer-to-Peer-(P2P)-Handelsplattformen wie Binance
Verlagerung des Kommunikationskanals: Das Gespräch wird unmittelbar auf private Instant-Messaging-Apps wie WhatsApp oder Telegram verlagert, um Überwachungen durch die Plattform zu umgehen
Erzeugung von Zeitdruck: Die Angreifer fälschen eine Anfrage zur „Krypto-Asset-Verifizierung“ und behaupten, dieser Schritt sei notwendig, um die Transaktion abzuschließen
Weiterleitung auf eine Phishing-Seite: Die Opfer werden zu einer Betrugswebsite geführt, die eine legitime Blockchain-Dienstleistung nachahmt, und dazu gebracht, die Wallet zu verbinden
Bösartige Autorisierung und sofortiger Diebstahl: Die Opfer erteilen unwissentlich die Kontrolle über die Wallet an bösartige Smart Contracts; die Gelder werden über automatisierte Skripte in Echtzeit abgezogen. Nach der anfänglichen Autorisierung ist keine weitere Bestätigung durch das Opfer erforderlich
Laut der I4C-Mitteilung sind Rückbuchungen aufgrund fehlender zentraler Kontrollmechanismen im Blockchain-Netzwerk nur schwer möglich; Möglichkeiten, Verluste zurückzuerlangen, sind äußerst begrenzt.
Laut der offiziellen I4C-Mitteilung schlägt die Einrichtung Krypto-Nutzern die folgenden Sicherheitsmaßnahmen vor:
· Trennen Sie alle unbekannten oder verdächtigen Verbindungen zu Dezentralen Anwendungen (dApps) in den Wallet-Einstellungen
· Geben Sie niemals eine Seed Phrase (Merkwort) an Dritte weiter
· Ignorieren Sie die in Trust Wallet integrierte Warnung „Critical Risk Alert“ (Warnung vor schwerwiegenden Risiken) nicht; das I4C weist darauf hin, dass Betrüger typischerweise Druck auf die Opfer ausüben, solche Systemwarnungen zu übersehen
· Gehen Sie vorsichtig mit unbekannten Links und dringenden Anfragen im Zusammenhang mit digitalen Assets um
Laut der offiziellen I4C-Mitteilung wurde die Warnung am 28. April 2026 offiziell veröffentlicht; der Wachstumstrend der Fälle wurde anhand der Beschwerdedaten des staatlichen Portals für Cybercrime cybercrime.gov.in festgestellt.
Laut der I4C-Mitteilung verleiten Angreifer die Opfer durch Phishing-Websites dazu, eine Wallet-Berechtigung an bösartige Smart Contracts zu erteilen. Nach Abschluss der Autorisierung werden die Gelder in Echtzeit über automatisierte Skripte abgezogen; die Opfer können den Übertragungsvorgang nicht abfangen, und Blockchain-Transaktionen lassen sich nur schwer rückgängig machen.
Laut der I4C-Mitteilung verfügt Trust Wallet über die integrierte Funktion „Critical Risk Alert“; sie löst eine Warnung aus, wenn Nutzer versuchen, mit als markierten Domains zu verbinden. Das I4C weist jedoch darauf hin, dass die Betrüger typischerweise Druck auf die Opfer ausüben, sodass diese solche Systemwarnungen ignorieren.
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