Intel am 8. Mai während des Handels sprunghaft um 13% auf 130,57 US-Dollar gestiegen, auf ein neues Allzeithoch, und damit den bisherigen Spitzenwert des Jahres 2000 von 74,88 US-Dollar um mehr als 74% übertroffen. CNBC unter Berufung auf The Wall Street Journal: Apple und Intel haben nach über einem Jahr Verhandlungen eine vorläufige Vereinbarung zur Chipfertigung im Auftragschip-Geschäft (Chip Foundry) erzielt; Intel wird Teile der Chips für Apple herstellen. Der politische Hintergrund: Präsident Trump hat persönlich bei Cook vorgesprochen, um die Einigung zu erreichen; das US-Regierung hat im August 2025 über die CHIPS-Gesetzesmittel zu einem Preis von 20,47 US-Dollar je Aktie 433 Millionen Intel-Aktien gekauft (Gesamtinvestition 8,9 Milliarden US-Dollar, entsprechend 9,9% Eigenkapital). Der aktuelle Wert der Beteiligung liegt bereits bei über 50 Milliarden US-Dollar.
Vorläufige Vereinbarung: Intel Foundry fertigt Apple-Chips im Auftrag
Kerninhalte dieser Vereinbarung:
Kooperationsumfang: Intel stellt für Apple einen Teil der Chips als Auftragsfertigung her
Kooperationsphase: vorläufige Vereinbarung (preliminary agreement), endgültige Vertragsdetails nicht veröffentlicht
Verhandlungsdauer: über ein Jahr Verhandlungen
Bedeutung für das Intel-Foundry-Geschäft: Im Q1 verzeichnete die Foundry-Sparte einen operativen Verlust von 2,4 Milliarden US-Dollar; Bestellungen von Apple könnten deutliches Aufwärts-Fundament liefern
Apple ließ in der Vergangenheit hauptsächlich bei TSMC die Prozessoren der A- und M-Serie produzieren; diese Auftragsfertigungskooperation mit Intel steht für eine Diversifizierung der Chip-Lieferkette bei Apple und bedeutet, dass Apple nicht mehr vollständig auf TSMC setzt. Für Intel Foundry, das langfristig als „strategische Belastung“ galt, ist das erste Top-Kundenauftrag eine konkrete Wegmarke für einen Wandel im Geschäft.
Politischer Hintergrund: Trump setzt sich persönlich ein, US-Regierung hält 9,9% Aktienanteil
Politisch-ökonomische Struktur dieses Vorhabens:
Präsident Trump spricht persönlich bei Apple-CEO Tim Cook vor
Die US-Regierung kauft im August 2025 über die CHIPS- und Scientifics-Fondsmittel 433 Millionen Aktien von Intel für 20,47 US-Dollar je Aktie, im Gesamtvolumen von 8,9 Milliarden US-Dollar, entsprechend 9,9% der Intel-Anteile
Stand 8.5.: Intel-Aktienkurs über 120 US-Dollar; der Marktwert der US-Regierungsbeteiligung über 50 Milliarden US-Dollar
Investitionsrendite der Regierung: mit 8,9 Milliarden US-Dollar Kosten etwa 5-fache oder höhere Rendite
Die Festlegung, dass die US-Regierung zum Großaktionär von Intel wird, rückt „Chipfertigung in den USA im Inland“ in den Mittelpunkt der Industriepolitik; die nun erreichte Auftragsfertigungskooperation zwischen Intel und Apple kann als konkretes Ergebnis der CHIPS-Gesetzesstrategie gewertet werden.
Marktreaktion: Intel +13% auf Allzeithoch, Halbleiter-Aktien steigen insgesamt
Kursverlauf am 8.5.:
Intel im Intraday-Handel +13% auf 130,57 US-Dollar
Allzeithoch erreicht und damit den Hochpunkt von 74,88 US-Dollar aus dem Jahr 2000 um 74% übertroffen
Am selben Tag steigen auch andere Halbleiter-Aktien wie AMD und Micron synchron
Konkrete Ereignisse, die als Nächstes verfolgt werden können: Zeitplan für die Unterzeichnung des endgültigen Vertrags der Intel-Apple-Vereinbarung, die konkrete Produktlinie der an Intel ausgelagerten Apple-Chips (A-Serie / M-Serie / andere), die nachfolgenden Updates zum Intel-Foundry-Investor-Day sowie ob die US-Regierung später nachlegt oder ihren Intel-Beteiligungsanteil anpasst.
Der Artikel, dass Intel und Apple eine vorläufige Chip-Fertigungsvereinbarung erreichen, die Aktie um 13% auf das Allzeithoch von 130,57 US-Dollar springt, erschien zuerst bei 鏈新聞 ABMedia.