Japan könnte zu einer „KI-Kolonie“ werden, falls es zurückfällt, warnt Digitalminister am 5. Juni

Laut Jin10 warnte Japans Minister für digitale Angelegenheiten, Matsumoto Hisashi, am 5. Juni, dass Japan zum Opfer eines „neuartigen Kolonialismus“ werden könnte, falls es nicht mit der rasanten Entwicklung von KI Schritt hält. Die Warnung wurde ausgesprochen, während Matsumoto eine vorgeschlagene Änderung des japanischen Gesetzes zum Schutz personenbezogener Daten verteidigte. Diese würde es KI-Entwicklern erlauben, personenbezogene Daten – einschließlich medizinischer und strafrechtlicher Akten – für das Training von Modellen zu nutzen, ohne die ausdrückliche Zustimmung des Einzelnen. „Wir müssen die KI-Entwicklung vorantreiben, sonst werden wir am Ende zu einer ‚KI-Kolonie‘“, sagte Matsumoto. Oppositionsparteien haben Bedenken hinsichtlich möglicher Risiken von Datenlecks geäußert.
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