Richter räumt $71M ETH-Transfer von Arbitrum zu Aave frei, aber nordkoreanische Gläubiger behalten den rechtlichen Anspruch

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Laut The Block hat Richterin Margaret Garnett vom US-Bezirksgericht für den Southern District of New York am Freitag (9. Mai) eine einstweilige Verfügung geändert, die seit dem 1. Mai 30.766 ETH (~71 Millionen US-Dollar) in Arbitrum DAO gesperrt hatte. Durch die Änderung wird eine Onchain-Governance-Abstimmung ermöglicht, um das eingefrorene Ether an eine digitale Assets-Wallet zu übertragen, die von Aave kontrolliert wird. Zudem schützt die Entscheidung ausdrücklich ARB-Token-Inhaber, die entweder über den Vorschlag abstimmen oder die Transaktion ausführen, davor, gegen die Freeze-Anordnung zu verstoßen.

Am Donnerstag hatten Arbitrum-Delegierte die Freigabe mit 182,2 Millionen ARB-Token Zustimmung und mit rund 91% der Stimmkraft genehmigt. Allerdings ist das Urteil ein Kompromiss: Die einstweilige Verfügung bleibt weiterhin an den Vermögenswerten hängen, auch nachdem die Übertragung an Aave erfolgt ist. Das bedeutet, dass die Gläubiger des Terrorismus-Urteils – die geltend machen, dass die ETH unter dem Foreign Sovereign Immunities Act als Vermögen Nordkoreas gilt – ihre rechtliche Forderung behalten. Wenn das Gericht sich am Ende auf die Seite der Kläger stellt, könnte Aave dazu gezwungen werden, die Gelder herauszugeben.

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