KOSPI wird laut CEO von Life Asset Management noch Jahre lang extreme Volatilität aufweisen.

Laut Kang Dae-kwon, CEO von Life Asset Management, in einem am 4. Juli veröffentlichten Interview wird der südkoreanische KOSPI-Index in den kommenden Jahren weiterhin extreme Volatilität aufweisen. Der Geschäftsführer merkte an, dass tägliche Schwankungen von 4–5 % wahrscheinlich zur Normalität werden, da sich der Markt von institutionellen und ausländischen Anlegern hin zu Privatanlegern verschiebt. Da die inländischen Aktien in diesem Jahr um fast 100 % gestiegen sind, reduzieren institutionelle Anleger ihre Positionen aufgrund von Portfolioumschichtungsvorgaben, während Privatanleger immer dominanter werden und die täglichen Schwankungen verstärken.

Kang warnte zudem vor einer Überkonzentration auf Halbleiteraktien und wies darauf hin, dass Samsung Electronics und SK Hynix mit Kurs-Gewinn-Verhältnissen von 6–7 weiterhin unterbewertet seien, während verwandte Zulieferer wie Samsung Electro-Mechanics mit dem 60- bis 70-Fachen der Gewinne gehandelt würden. Er empfahl, sich in der zweiten Jahreshälfte auf Aktien des inländischen Konsums zu konzentrieren, und verwies auf erwartete fiskalische Anreize sowie mögliche Vermögenseffekte durch Halbleiterboni.

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