Die US-Senatorin Cynthia Lummis (R-WY) erklärte, dass der Digital Asset Market Clarity (CLARITY) Act mehr als 16 Bestimmungen umfasst, die auf die Bekämpfung illegaler Finanzströme abzielen. Ihre Äußerungen waren eine Reaktion auf Kritik von US-Senatorin Elizabeth Warren (D-MA), die argumentierte, dass der Gesetzentwurf es Gegnern erleichtern würde, Kryptowährungen zur Bewegung illegaler Gelder zu nutzen. Die Debatte spiegelt breitere Meinungsverschiedenheiten im Kongress wider, wie man die Regulierung digitaler Vermögenswerte mit der Bekämpfung von Geldwäsche und der Durchsetzung von Sanktionen in Einklang bringen kann.
Laut Senatorin Lummis sind mehr als 16 Sicherheitsvorkehrungen gegen illegale Finanzströme in dem Gesetzentwurf enthalten. Sie nannte die Abschnitte 201, 303 und 305 als Mechanismen, die zur Bekämpfung von Geldwäsche, Umgehung ausländischer Sanktionen und illegalen Finanznetzwerken entwickelt wurden.
Gemäß dem CLARITY Act würde Abschnitt 201 die Anforderungen des Bank Secrecy Act (BSA) und des Anti-Money Laundering (AML) auf Digital-Asset-Broker, -Händler und -Börsen anwenden, indem diese als Finanzinstitute behandelt werden. Betroffene Unternehmen müssten Compliance-Programme, Risikobewertungen, Compliance-Beauftragte, Mitarbeiterschulungen, unabhängige Prüfungen und Meldungen über verdächtige Aktivitäten (Suspicious Activity Reports) vorweisen.
Abschnitt 303 würde Sanktionsbefugnisse schaffen, die auf Iran und andere risikoreiche ausländische Akteure abzielen. Abschnitt 305 würde es Kryptowährungsbörsen und Stablecoin-Emittenten ermöglichen, mutmaßlich illegale Gelder vorübergehend einzufrieren, während die Strafverfolgungsbehörden gerichtliche Anordnungen einholen, und würde die Unternehmen vor zivilrechtlicher Haftung schützen, wenn sie in gutem Glauben handeln.
Die Kritik von Senatorin Warren folgte auf einen Bericht, der behauptete, dass eine Kryptowährungsbörse zu einem wichtigen Kanal für illegale iranische Gelder geworden sei. Senatorin Warren erklärte auf X, dass Gegner weiterhin Kryptowährungen nutzen, um Milliarden von US-Dollar zu bewegen, und argumentierte, dass der CLARITY Act die Bemühungen zur Unterbindung dieser Aktivitäten schwächen würde. Sie schrieb: „Weitere Beweise dafür, dass unsere Gegner Krypto ausnutzen, um Milliarden zu bewegen. Der Clarity Act würde dieses Problem in seiner derzeitigen Form verschlimmern.“
Kritiker unter der Führung von Senatorin Warren argumentieren, dass die derzeitige Formulierung blinde Flecken schafft, indem sie dezentrale Finanzprotokolle (DeFi) und Digital-Asset-Mixer nicht ausreichend abdeckt. Mehr als 70.000 US-Strafverfolgungsbeamte haben Bundesbeamte aufgefordert, Bestimmungen des CLARITY Act zu überarbeiten, und warnen, dass der Gesetzentwurf Änderungen erfordert.
Die Gesetzgeber debattieren weiterhin darüber, ob der Gesetzentwurf die richtige Balance zwischen der Schaffung eines regulatorischen Rahmens für digitale Vermögenswerte und der Stärkung des Schutzes gegen Finanzkriminalität findet. Befürworter sagen, dass die Maßnahme den Regulierungsbehörden und Strafverfolgungsbehörden zusätzliche Instrumente zur Bekämpfung illegaler Finanzströme an die Hand gibt, während Kritiker argumentieren, dass die Gesetzgebung stärkere Sicherheitsvorkehrungen enthalten sollte.
Was sagte Senatorin Lummis über die Sicherheitsvorkehrungen des CLARITY Act gegen illegale Finanzströme? Senatorin Lummis erklärte, dass der CLARITY Act mehr als 16 Bestimmungen umfasst, die auf die Bekämpfung von Geldwäsche, Sanktionsumgehung, Terrorismusfinanzierung und andere illegale Finanzaktivitäten abzielen. Sie nannte die Abschnitte 201, 303 und 305 als spezifische Mechanismen, die zur Bewältigung dieser Risiken entwickelt wurden.
Warum lehnt Senatorin Warren den CLARITY Act in seiner derzeitigen Form ab? Senatorin Warren argumentierte, dass der Gesetzentwurf es Gegnern erleichtern würde, Kryptowährungen zur Bewegung illegaler Gelder zu nutzen. Sie erklärte, dass die derzeitige Formulierung regulatorische Lücken schafft, indem sie dezentrale Finanzprotokolle (DeFi) und Digital-Asset-Mixer nicht ausreichend abdeckt.
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