Große Banken warnen, dass die Ölpreise im 3. Quartal wegen der Lieferrisiken im Ärmel von Hormus wieder über 90 US-Dollar steigen könnten

Laut Investmentbanken, die BlockBeats am 15. Juni zitiert, warnen große Finanzinstitute, dass die Ölpreise im dritten Quartal wieder über 90 US-Dollar steigen könnten, da die globalen Energiemärkte weiterhin unter lang anhaltenden Störungen der Lieferketten leiden. Analysten von ANZ, Westpac, TD Securities und HSBC Private Banking hielten fest, dass sich zwar die US-Iran-Spannungen abgeschwächt haben, die Straße von Hormus jedoch weiterhin durch Minengefahren und Verzögerungen bei Schiffen beeinträchtigt ist, was eine schnelle Rückkehr zu den Versorgungsniveaus vor dem Konflikt verhindert.

Der Rohstoffchef von TD Securities, Bart Melek, prognostiziert eine Lücke bei den Rohölbeständen von ungefähr 800 Millionen Barrel bis November 2026, trotz von Normalisierungsbemühungen. Die Institutionen gehen davon aus, dass die geopolitischen Risikoaufschläge bestehen bleiben, wodurch eine erhöhte Marktvolatilität aufrechterhalten wird und potenziell inflationsbedingte Spillover-Effekte in fragilen Volkswirtschaften ausgelöst werden könnten.

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