Meta Platform Inc. gibt sein Libra-Kryptowährungsprojekt aufgrund regulatorischen Drucks auf, so ein Bericht von Bloomberg. Der Diem-Verband, der Metas Krypto-Initiative beaufsichtigt, prüft den Verkauf seiner Vermögenswerte, um den Wert an Investoren zurückzugeben und Ingenieure zu entschädigen, die an dem Projekt gearbeitet haben.
Metas Reise mit der Libra-Kryptowährung
Im Jahr 2019 (, damals bekannt als Facebook), kündigte Meta Pläne an, Libra einzuführen, und markierte damit seine Expansion in den globalen Zahlungssektor. Die Kryptowährung wurde durch reale Vermögenswerte gestützt, was bedeutete, dass sie nicht die typische Volatilität aufweisen würde, die man in Kryptomärkten sieht. Facebook ging eine Partnerschaft mit 28 Organisationen ein, um die Libra Association zu bilden, ein Gremium für die digitale Münze. Zu den wichtigen Partnern gehörten Coinbase, MasterCard, Visa, Stripe und PayPal.
Das Projekt stieß sofort auf regulatorische Bedenken. Verschiedene Regierungen äußerten Sorgen, dass Libra eine Bedrohung für ihre Geldwirtschaften darstellen könnte. Als Reaktion wurde die Vision des Projekts verkleinert: Statt eines Stablecoins, der durch einen Korb globaler Fiatwährungen gedeckt ist, wurde es in einzelne Coins umstrukturiert, die durch einzelne nationale Währungen gedeckt sind.
Diese Änderung veranlasste mehrere Gründungsmitglieder, die Partnerschaft zu verlassen. PayPal, MasterCard, Vodafone und eBay zogen ihre Unterstützung für die Initiative zurück.
Regulatorische Hürden und Rückschläge beim Projekt
Die behördliche Prüfung nahm zu, nachdem Bedenken hinsichtlich Metas Beteiligung aufkamen. Analysten stellten fest, dass Zuckersbergs und Facebooks Ruf, insbesondere nach mehreren Datenschutzskandalen, erheblich dazu beitrug, dass sich Kritiker gegen Libra stellten.
Im September 2021 startete Facebook in den USA und in Guatemala einen Pilot für seine digitale Währungs-Wallet Novi. Die US-Senatoren forderten jedoch umgehend Facebook auf, seine digitale Wallet und sein Kryptoprojekt zu beenden, und erklärten, das Unternehmen könne nicht darauf vertraut werden, Kryptowährungen zu verwalten. Die Gruppe der Regulierer äußerte Bedenken, dass, wenn das riesige Nutzer-Netzwerk eines Technologieunternehmens anfinge, mit einer neuen Währung zu handeln, „es zu einer übermäßigen Konzentration wirtschaftlicher Macht führen könnte“.
Zwei Monate nach dem Start des Novi-Piloten trat Metas Krypto-Chef David Marcus – ein Mitgründer von Diem – von seinem Posten zurück.
Laut dem Bericht beugte sich die Silvergate Bank, die als Emittent der Münze benannt worden war, dem Druck der US-Notenbank Federal Reserve, die mit dem Plan nicht einverstanden war.
Projekt-Abwicklung und ungewisse Zukunft
Der langwierige regulatorische Rechtsstreit zwischen Meta und staatlichen Behörden scheint zu einem Ende zu kommen, während Meta das Projekt zurückfährt. Der Diem-Verband ist nun dabei, sein geistiges Eigentum zu verkaufen und zu klären, wie die beteiligten Ingenieure in der Entwicklung entschädigt werden sollen.
Allerdings ist weiterhin unklar, wie ein potenzieller Käufer das geistige Eigentum von Diem oder das technische Talent dahinter bewerten würde. Laut dem Bericht laufen die Gespräche derzeit erst in einem frühen Stadium, und es gibt keine Garantie, dass Diem einen Käufer finden wird.
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